NDR Info Nachrichten vom 03.06.2019:

Schwesig will nicht SPD-Vorsitzende werden

Berlin: Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig, hat eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz ausgeschlossen. Schwesig sagte in Berlin, sie habe Verantwortung für die Menschen und das Bundesland übernommen. Ihr Platz sei in Mecklenburg-Vorpommern. Ähnlich äußerte sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Dreyer, die eine Kandidatur ebenfalls ausschloss. Sie sicherte der Union Vertragstreue zu. Die beiden stellvertretenden SPD-Vorsitzenden führen gemeinsam mit ihrem Kollegen Schäfer-Gümbel zunächst kommissarisch die Partei. Schäfer-Gümbel kündigte für den 24. Juni eine Vorstandssitzung an. Auf dieser Sitzung soll über das Verfahren und die Struktur zur künftigen Parteispitze beraten werden. Die bisherige SPD-Vorsitzende Nahles war am Vormittag offziell zurückgetreten. Sie verließ das Willy-Brandt-Haus in Berlin mit den Worten "Machen Sie"s gut".| 03.06.2019 16:15 Uhr

Kramp-Karrenbauer: CDU hat Wahlbotschaft verstanden

Berlin: Die CDU hat nach den Worten ihrer Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer die Botschaft der jüngsten Wahlergebnisse verstanden und will entsprechend reagieren. Kramp-Karrenbauer sagte nach einer zweitägigen Vorstandsklausur, die Partei werde sich künftig verstärkt den Themen Digitalisierung und Klimaschutz widmen. So soll zum Beispiel bis zum November eine eigene Digitalcharta erarbeitet werden. Aber auch um Heimat und gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land soll es schwerpunktmäßig gehen. Mit Blick auf die Führungskrise beim Koalitionspartner SPD betonte die CDU-Vorsitzende, die Union sei bereit, ihrem Regierungsauftrag gerecht zu werden. Deutschland müsse handlungsfähig bleiben.| 03.06.2019 16:15 Uhr