NDR Info Nachrichten vom 08.05.2019:

20 Verletzte bei Zugunfall in Rendsburg

Rendsburg: Bei einem Zug-Unfall in Schleswig-Holstein sind mindestens 20 Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Nach Angaben der Polizei wurden sie mit Krankenwagen sowie einem Hubschrauber in Kliniken gebracht. An einem Bahnübergang in der Gemeinde Alt-Duvenstedt im Kreis Rendsburg stieß ein Zug mit einem Sattelschlepper zusammen. Nach ersten Erkenntnissen war der Lkw beim Überqueren des Bahnübergangs liegengeblieben. Die Strecke zwischen Rendsburg und Schleswig ist gesperrt. Teile der Oberleitung wurden herabgerissen.| 08.05.2019 07:45 Uhr

Wahlarena mit Weber und Timmermans

Köln: Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten bei der Europawahl, Timmermans, hat sich für eine europaweite CO2-Steuer ausgesprochen. In dem ersten TV-Duell mit seinem Konkurrenten von der EVP, Weber, forderte Timmermans, dass der künftige EU-Kommissionschef eine solche Abgabe zur Chefsache machen und den Umbau der Wirtschaft anschieben müsse. Weber lehnte eine CO2-Steuer ab. Es dürften nicht die Ärmsten und Schwächsten belastet werden, so der CSU-Politiker. Einig waren sich beide darin, die Steuervorteile für Flugkerosin abzuschaffen.| 08.05.2019 07:45 Uhr

Großer rechter Einfluss im politischen Online-Diskurs

Hamburg: Rechtseingestellten Nutzern im Internet gelingt es einer Studie zufolge, politische Diskussionen in Sozialen Netzwerken maßgeblich zu bestimmen. Das belegt die Untersuchung der Analysefirma Alto im Auftrag von NDR und WDR. Demnach tauchen in fast jedem zweiten politischen Beitrag in den sozialen Medien Inhalte rechter Gruppen oder der AfD auf. Im Gegensatz dazu kann nur jeder zehnte Social-Media-Nutzer, der sich politisch äußert, dem rechten Lager zugeordnet werden. Die Untersuchung zeigt zudem, dass die AfD auf Twitter deutlich häufiger erwähnt wird als alle anderen deutschen Parteien. Für die Analyse wurden in drei Monaten rund 10 Millionen Beiträge erfasst. Laut der Auswertung sind unter den am häufigsten geteilten Webseiten im Zusammenhang mit politischen Diskussionen zahlreiche journalistisch fragwürdige Blogs und Portale.| 08.05.2019 07:45 Uhr

Iran setzt Atomverpflichtungen teilweise aus

Teheran: Der Iran wird einen Teil seiner Verpflichtungen im Rahmen des internationalen Atomabkommens aussetzen. Nach Medienberichten hat Präsident Ruhani die Entscheidung den Ländern mitgeteilt, die dem Abkommen weiter angehören. Das sind Deutschland, Großbritannien, China, Frankreich und Russland. Weitere Details sollen im Laufe das Tages mitgeteilt werden. US-Präsident Trump hatte das Abkommen vor einem Jahr einseitig aufgekündigt. Es sieht vor, dass der Iran auf sein Atomprogramm verzichtet und im Gegenzug internationale Sanktionen gegen das Land gelockert werden. Zudem haben die Vereinigten Staaten seit Anfang Mai die Ausnahmeregeln für iranische Öl-Exporte ausgesetzt und drohen Staaten, die gegen die Handelssperre verstoßen, ebenfalls mit Sanktionen.| 08.05.2019 07:45 Uhr