NDR Info Nachrichten vom 04.05.2019:

Klimaschutz: Kommunen fordern Verkehrswende

Berlin: Die deutschen Städte und Gemeinden fordern von der Bundesregierung ein konkretes Konzept zum Klimaschutz. Ohne einen bundesweiten "Masterplan" könnten die Ziele nicht erreicht werden, sagte der Chef des Deutschen Städtetags, Dedy, mehreren Zeitungen. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Landsberg, sagte, jeder wisse, dass eine Verkehrswende nötig sei. Es fehlten aber immer noch klare Vorgaben und Anreize für Kommunen und Bürger. Hintergrund der Forderungen ist ein Beschluss der Stadt Konstanz, die den den Klimanotstand ausgerufen hatte. Damit werden künftig alle Bau- und Verkehrsprojekte auf mögliche Umweltschäden geprüft.| 04.05.2019 07:45 Uhr

Nordkorea testet offenbar erneut Rakete

Pjöngjang: Inmitten der festgefahrenen Verhandlungen über das Atomwaffenprogramm Nordkoreas hat das Militär des Landes erneut Kurzstreckengeschosse abgefeuert. Der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte sprach von mehreren Prokektilen, die vor der Ostküste ins Meer stürzten. Unklar war zunächst, um welchen Waffentyp es sich dabei handelte. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte sich bei einem Gipfel mit US-Präsident Trump und Südkoreas Staatschef Moon im vergangenen Juni grundsätzlich auf eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel verständigt. Ein weiteres Treffen im Februar endete ohne Fortschritte. Die US-Regierung nahm zu dem neuen Test zunächst nicht inhaltlich Stellung. Das Weiße Haus erklärte lediglich, man habe die Aktionen Nordkoreas wahrgenommen.| 04.05.2019 07:45 Uhr

Venezuela: Trump und Putin beraten

Washington: US-Präsident Trump und der russische Staatschef Putin haben über die Krise in Venezuela beraten. Nach Angaben des Kreml und des Weißen Hauses telefonierten die beiden etwa eine Stunde lang. Trump erklärte danach auf Twitter, das Gespräch sei "sehr produktiv" gewesen. Putin wolle sich nicht in den Konflikt einmischen. Der Kreml betonte, dass Putin erneut davor gewarnt habe, mit Gewalt einen Machtwechsel in Venezuela herbeizuführen. Moskau und Washington stehen in der Krise auf unterschiedlichen Seiten. Die USA unterstützen den selbsternannten Übergangspräsidenten Guaidó. Russland steht hinter dem umstrittenen Staatschef Maduro.| 04.05.2019 07:45 Uhr

Tote nach Zyklon in Südasien

Neu Delhi: Der Zyklon "Fani" ist von Indien weiter nach Bangladesch gezogen. Medienberichten zufolge starben im indischen Bundesstaat Odisha mindestens acht Menschen. Wie viele verletzt wurden, ist bislang noch unklar. In Bangladesch kam mindestens eine Frau ums Leben. Der Sturm war unter anderem über die Millionenstadt Kolkata im Nordosten Indiens hinweg gezogen. Mehr als eine Million Menschen wurden von der Regierung in Notunterkünften in Sicherheit gebracht.| 04.05.2019 07:45 Uhr