NDR Info Nachrichten vom 28.04.2019:

Trump verurteilt tödlichen Angriff auf Synagoge

Washington: US-Präsident Trump hat den Anschlag auf eine Synagoge in Kalifornien veruteilt. Trump sagte, das Übel des Antisemitismus und des Hasses müsse besiegt werden. Den Opfern sprach er sein Mitgefühl aus. Die ganze Nation sei solidarisch mit der jüdischen Gemeinde, so der Präsident. Ein 19-Jähriger war in Poway nahe San Diego während des Gottesdienstes in eine Synagoge eingedrungen und hatte mit einem Sturmgewehr um sich geschossen. Eine Frau wurde getötet, drei weiterere Menschen verletzt. Die Polizei nahm den Täter fest. Nach Angaben des Sheriffs untersuchen die Ermittler ein Schreiben, das der Mann im Internet veröffentlicht hat. Außerdem werde geprüft, ob der Verdächtige in einen Brandanschlag auf eine nahe gelegene Moschee verwickelt ist.| 28.04.2019 09:00 Uhr

Parlamentswahl in Spanien hat begonnen

Madrid: In Spanien hat die Wahl zu einem neuen Parlament begonnen. Knapp 37 Millionen Menschen sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. In Umfragen liegt die Sozialistische Arbeiterpartei von Ministerpräsident Sánchez vorn. Der 47-Jährige hatte Neuwahlen ausgerufen, nachdem Abgeordnete im Parlament seiner Minderheitsregierung die Unterstützung verweigerten. Auch bei dieser Wahl zeichnet sich ab, dass keines der politischen Lager eine Mehrheit erringen kann. Spanien droht damit - wie bereits 2016 - eine Blockade. Damals war das Land fast ein Jahr lang ohne reguläre Regierung geblieben.| 28.04.2019 09:00 Uhr

Sri Lanka: IS bekennt sich zu jüngsten Attentaten

Colombo: Eine Woche nach den Anschlägen in Sri Lanka suchen die Ermittler weiter nach islamistischen Extremisten. Drei Selbstmordattentäter sprengten sich in die Luft, als die Polizei ein mutmaßliches Versteck von Anhängern der Terrororganisation IS stürmte. Die Attentäter rissen drei Frauen und sechs Kinder mit in den Tod. Die Einsatzkräfte erschossen zudem weitere Verdächtige. Im Schusswechsel starb auch ein Passant. Der IS bekannte sich mittlerweile zu den Selbstmordattacken. Am Ostersonntag waren in Sri Lanka bei Anschlägen auf Kirchen und Hotels 253 Menschen getötet worden. Unter den Opfern sind viele ausländische Urlauber. Die Regierung macht eine einheimische Islamistengruppe für die Angriffe verantwortlich, die Unterstützung aus dem Ausland gehabt habe.| 28.04.2019 09:00 Uhr