NDR Info Nachrichten vom 27.04.2019:

Gemeinsamer Unions-Europawahlkampf

Münster: In der westfälischen Stadt haben CDU und CSU ihren gemeinsamen Europawahlkampf eröffnet. Leitlinie des Programms ist das Engagement gegen die Bedrohung der EU durch Populisten von links und rechts sowie gegen Nationalisten. Aber auch eine einheitliche Migrationspolitik, ein besserer Schutz der EU-Außengrenzen sowie eine gemeinsame europäische Armee stehen im Wahlprogramm. CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer bezeichnete die Europäische Union als Friedensprojekt, das es gegen erstarkende autoritäre Vorstellungen in der Welt zu verteidigen gelte. Auch CSU-Chef Söder legte für seine Partei ein klares Bekenntnis zu Europa ab. Der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei, Weber, betonte in seiner Rede zum offiziellen Wahlkampf-Auftakt der Union die Bedeutung von Frieden und Freiheit. Das europäische Projekt müsse gegen den erstarkenden Nationalismus verteidigt werden.| 27.04.2019 15:45 Uhr

Teuteberg: FDP muss vielfältiger werden

Berlin: Die neue FDP-Generalsekretärin Teuteberg hat sich für mehr Vielfalt in der Partei ausgesprochen. Es müsse klar werden, warum die FDP die richtige Partei für alle Menschen sei, die für sich selbst eine bessere Zukunft gestalten wollten, forderte Teuteberg in ihrer ersten Rede im Amt auf dem Bundesparteitag der Freien Demokraten. Die aus Brandenburg stammende FDP-Generalsekretärin mahnte auch einen fairen Umgang mit den Ostdeutschen an. Sonderprogramme für Ostdeutschland, wie andere Parteien sie forderten, seien der falsche Weg. Am Mittag verabschiedete der FDP-Parteitag einen Antrag des Parteivorstands zur Klimapolitik. Zentraler Punkt ist die - so wörtlich - "intelligente Verzahnung von Ökologie und Ökonomie". Dabei sei der Wettbewerb das beste Entdeckungsverfahren für neue Technologien.| 27.04.2019 15:45 Uhr

Altmaier fordert leichtere Investitionen in China

Peking: Bundeswirtschaftsminister Altmaier sieht China in der Pflicht, um Investitionen deutscher Unternehmen zu erleichtern. Es gehe um eine glaubhafte Umsetzung der angekündigten wirtschaftlichen Reformen, sagte der CDU-Politiker zum Abschluss seiner China-Reise. Altmaier erklärte, Deutschland wolle erreichen, dass es in den kommenden Monaten erkennbare Fortschritte gebe. Er will im Juni mit einer Unternehmerdelegation erneut nach China reisen. Auf einem Gipfeltreffen zum Infrastruktur-Projekt "Neue Seidenstraße" hatte der chinesische Präsident Xi Jinping gestern eine Öffnung Chinas zugesagt. Er versprach mehr Transparenz, Kooperation und Umweltschutz bei der Umsetzung der Initiative. Nach chinesischen Angaben wurden auf dem Gipfel in Peking Vereinbarungen über 64 Milliarden US-Dollar unterzeichnet.| 27.04.2019 15:45 Uhr