NDR Info Nachrichten vom 26.04.2019:

Lindner als FDP-Chef wiedergewählt

Berlin: FDP-Chef Lindner ist auf dem Parteitag der Liberalen wiedergewählt worden. Er erhielt 86,6 Prozent der Delegiertenstimmen. Lindner ist seit 2013 Bundesvorsitzender der FDP. Bei seiner Wiederwahl vor zwei Jahren hatte noch 91 Prozent für ihn gestimmt. In siener Rede hatte Lindner eine aktivere Wirtschaftspolitik für Deutschland gefordert. Dies sei notwendig, um angesichts weltweiter Veränderungen und der wachsenden wirtschaftlichen Macht Chinas wettbewerbsfähig zu bleiben, sagte Lindner auf dem Parteitag der Liberalen in Berlin. Er warb in diesem Zusammenhang für Steuersenkungen und eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags.| 26.04.2019 16:45 Uhr

Seidenstraße: Xi geht auf Kritiker zu

Peking: Chinas Präsident Xi Jinping ist auf Kritiker des Infrastruktur-Projektes "Neue Seidenstraße" zugegangen. Die einzelnen Vorhaben würden umweltverträglich, für die Vertragspartner finanzierbar und frei von Korruption sein, sagte Xi zum Auftakt einer dreitägigen Konferenz. Mit Blick auf den Handelsstreit mit den USA versprach er, Subventionen für chinesische Firmen zu streichen und Zölle zu senken. Bundeswirtschaftsminister Altmaier sagte in Peking, Deutschland werde die Zusagen ernst nehmen und Vorschläge zur Umsetzung machen. Mit dem Seidenstraßen-Projekt sollen in Anlehnung an die historischen Routen zwischen Mittelmeerraum und Ostasien neue Handels- und Verkehrsnetze aufgebaut werden. Kritiker befürchten, dass einige Länder durch ihre Beteiligung in eine wachsende Abhängigkeit von China geraten könnten.| 26.04.2019 16:45 Uhr

Tui holt Urlauber aus Sri Lanka zurück

Hannover: Tui Deutschland hat alle Reisen nach Sri Lanka bis einschließlich 31. Mai abgesagt. Das Unternehmen erklärte, für Urlauber vor Ort würden vorzeitige Rückflüge organisiert. Derzeit befänden sich etwa 150 Kunden des Veranstalters in dem Inselstaat. Nach den Anschlägen vom Ostersonntag mit mehr als 250 Toten gibt es in dem asiatischen Land neue Warnungen vor möglichen Angriffen auf Gotteshäuser. Das Auswärtige Amt riet Reisenden zu erhöhter Wachsamkeit und dem Verzicht auf Besuche in Colombo. Neun Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu gleichzeitig an mehreren Orten in die Luft gesprengt.| 26.04.2019 16:45 Uhr