NDR Info Nachrichten vom 25.04.2019:

Kritik an Olaf Scholz nach geplatzter Banken-Fusion

Berlin: Bundesfinanzminister Scholz steht nach der geplatzten Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank in der Kritik. Der Grünen-Politiker Giegold sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Entscheidung der Banken sei eine Klatsche für den Finanzminister und seinen Größenwahn. Der CSU-Politiker Michelbach sprach von einem Sieg der wirtschaftlichen Vernunft. Auch FDP-Vize Theurer erklärte, die Fusion sei von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen. Die Vorstände von Deutscher Bank und Commerzbank hatten ihre Fusionsgespräche zuvor für beendet erklärt. In einer Mitteilung hieß es, man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Zusammenschluss keinen ausreichenden Mehrwert biete. Scholz galt hingegen als Unterstützer des Projekts.| 25.04.2019 17:45 Uhr

Joe Biden bewirbt sich um Präsidentschaftskandidatur

Washington: Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden will im nächsten Jahr Donald Trump als US-Präsident ablösen. Der 76-Jährige kündigte heute auf Twitter an, sich um die Kandidatur seiner Partei, der Demokraten, zu bewerben. In einer Video-Botschaft erklärte Biden, Trump habe damit begonnen, das Wesen der USA grundlegend zu verändern. Dem könne er nicht tatenlos zusehen. Um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten haben sich bislang 20 Politiker beworben. Biden werden allerdings die besten Chancen eingeräumt. Er gilt als bodenständiger Politiker und war acht Jahre lang Stellvertreter von Präsident Obama.| 25.04.2019 17:45 Uhr

Putin will Sicherheitsgarantien für Nordkorea

Wladiwostok: Nach dem Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un hat sich Russlands Präsident Putin für internationale und rechtlich bindende Sicherheitsgarantien für Nordkorea ausgesprochen. Zusicherungen ausschließlich seitens der USA reichten vermutlich nicht aus, um das Land zu einem Verzicht auf sein Atomprogramm zu bewegen, betonte Putin. Russland sei genau wie die Vereinigten Staaten für eine völlige Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Auch Nordkorea sei dafür, das Land brauche allerdings Garantien für seine Sicherheit und Souveränität. Der Kreml-Chef regte in diesem Zusammenhang an, die Sechs-Parteien-Gespräche zwischen Nord- und Südkorea, Russland, China, Japan und den USA wiederaufzunehmen.| 25.04.2019 17:45 Uhr