NDR Info Nachrichten vom 24.04.2019:

Feuerwehrchef: Mehr große Löschhubschrauber nötig

Hamburg: Angesichts der anhaltenden Trockenheit fordert der Feuerwehrverband mehr große Löschhubschrauber. Verbandspräsident Ziebs sagte im Morgenmagazin von ARD und ZDF, derzeit fehlten 10 bis 20 Maschinen. So halte die Bundeswehr zu wenige der großen Hubschrauber bereit. Der Verbandschef appellierte an die Bürger, kein offenes Feuer in Waldnähe zu entfachen und dort auch nicht zu rauchen. Autofahrer sollten ihren Wagen nicht auf Wiesen abstellen. Auch Norddeutschland ist derzeit stark von Trockenheit und Brandgefahr betroffen. In Niedersachsen gab es zuletzt große Moorbrände. Im Osten Hamburgs mussten die Einsatzkräfte am Abend einen Waldbrand bekämpfen. In Schenefeld in Schleswig-Holstein brannte in der Nacht eine Lagerhalle eines Reiterhofs aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der Trockenheit und des starken Windes schwierig und dauerten acht Stunden.| 24.04.2019 11:45 Uhr

Anteil ausländischer U-Häftlinge gestiegen

Hamburg: Die schleswig-holsteinische Justizministerin Sütterlin-Waack will die Gefängnisse an die hohe Zahl ausländischer Untersuchungs-Gefangener anpassen. Die CDU-Politikerin sagte auf NDR Info, es müssten mehr Mitarbeiter eingestellt werden, vor allem mehr mit Migrationshintergrund. In Schleswig-Holstein liege der Anteil der nicht-deutschen Untersuchungsgefangenen bei etwa 60 Prozent. Eine NDR-Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamts hatte ergeben, dass der Anteil ausländischer U-Häftlinge in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Als möglicher Grund gilt, dass bei diesen Verdächtigen häufiger Fluchtgefahr vermutet wird.| 24.04.2019 11:45 Uhr

Sri Lanka: Erste Details über Täter

Colombo: Drei Tage nach den Anschlägen in Sri Lanka hat die Regierung Details zu den Selbstmordattentätern bekannt gegeben. Die Islamisten hätten der Mittel- und Oberschicht Sri Lankas angehört. Mindestens einer der Männer habe in Großbritannien und Australien studiert und sei danach in seine Heimat zurückgekehrt. An Ostersonntag hatten sich mehrere Selbstmordattentäter in Kirchen und Luxushotels nahezu gleichzeitig in die Luft gesprengt. Bei den Anschlägen kamen mehr als 350 Menschen ums Leben.| 24.04.2019 11:45 Uhr