NDR Info Nachrichten vom 11.04.2019:

Brexit: EU und Briten einigen sich auf Verlängerung

Brüssel : Die EU und die britische Premierministerin May haben sich auf eine Verschiebung des Brexits um sechs Monate geeinigt. Beim Sondergipfel sagte EU-Ratspräsident Tusk, beide Seiten hätten sich auf eine flexible Verlängerung bis zum 31. Oktober verständigt. May habe den Vorschlag der EU bereits akzeptiert. Allerdings ist die Fristverlängerung an Bedingungen geknüpft. Wie es heißt, soll im Juni überprüft werden, ob die Briten bei den Vorbereitungen für ihren Austritt vorangekommen sind. Mit der Einigung ist ein chaotischer Brexit morgen vom Tisch. Kanzlerin Merkel begrüßte das Ergebnis der achtstündigen Verhandlungen. Sie sagte, Premierministerin May habe zugesichert, dass London die Rechte und Pflichten der EU akzeptieren werde.| 11.04.2019 06:15 Uhr

Flugbereitschaft erhält neue Maschinen

Berlin: Nach mehreren technischen Problemen auf Reisen von Regierungsmitgliedern erhält die Flugbereitschaft der Bundeswehr neue Maschinen. Wie die Luftwaffe auf Twitter mitteilte, hat der Haushaltsausschuss des Bundestags den Kauf von drei Airbus-Langstreckenflugzeugen vom Typ A-350 gebilligt. Zuletzt hatte es immer wieder Pannen mit Maschinen der Flugbereitschaft gegeben. So verpasste Kanzlerin Merkel im vergangenen November den Auftakt eines G-20-Treffens in Argentinien, Außenminister Maas kam nicht rechtzeitig nach New York, um eine Rede im UN-Sicherheitsrat zu halten.| 11.04.2019 06:15 Uhr

Guterres fordert Ende der Kämpfe in Libyen

New York: UN-Generalsekretär Guterres hat die Konfliktparteien in Libyen erneut zu einer Waffenruhe aufgefordert. Nach einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates sagte er, es sei noch Zeit, die Kämpfe einzustellen. Es müsse eine politische Lösung geben. Zuvor hatte Guterres den UN-Sicherheitsrat über die aktuelle Lage in Libyen informiert. In der vergangenen Woche hatte der abtrünnige General Haftar seinen Truppen den Vormarsch auf die Hauptstadt Tripolis befohlen. Seitdem kommt es vor allem in den Vororten zu heftigen Gefechten.| 11.04.2019 06:15 Uhr

Marathon: In Indien starten die Parlamentswahlen

Neu Delhi: In Indien haben die Parlamentswahlen begonnen. Sie dauern ingesamt knapp sechs Wochen. Als erstes öffneten unter anderem Wahllokale im Nordosten des Landes. 900 Millionen Menschen sind aufgerufen, ein neues Parlament zu bestimmen. Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt. Premierminister Modi hofft auf eine zweite Amtszeit. Herausgefordert wird er von einem Mitglied der Gandhi-Dynastie, dem Kongressvorsitzenden Rahul Gandhi. Umfragen deuten auf ein knappes Wahlergebnis hin.| 11.04.2019 06:15 Uhr