NDR Info Nachrichten vom 29.03.2019:

Rüstungsembargo gegen Saudi-Arabien verlängert

Berlin: Die Bundesregierung hat das Verbot von Rüstungsgüterexporten aus Deutschland nach Saudi-Arabien verlängert. Wie Regierungssprecher Seibert mitteilte, gilt es nun bis Ende September. Die Bundesregierung hatte den Exportstopp im vorigen November verhängt - als Reaktion auf die Tötung des saudischen Regierungskritikers Khashoggi. Bei Projekten mit anderen europäischen Ländern will sich die Große Koalition dafür einsetzen, dass die gemeinsam produzierten Rüstungsgüter nicht an Saudi-Arabien geliefert werden und nicht im Jemen-Krieg zum Einsatz kommen.| 29.03.2019 04:00 Uhr

Offenbar Einigung zur Organspende

Berlin: Bundesgesundheitsminister Spahn und der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach haben sich offenbar auf einen Gesetzentwurf zur Organspende geeinigt. Nach Informationen von "Spiegel-Online" verständigten sie sich auf die Widerspruchslösung. Demnach würde jeder nach seinem Tod als potenzieller Organspender gelten, wenn er zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widerspricht und sich in ein entsprechendes Register einträgt. Auch Angehörige könnten die Organentnahme ablehnen, heißt es. Dafür müssten sie glaubhaft machen, dass der Verstorbene seine Organe nicht spenden wollte.| 29.03.2019 04:00 Uhr

Gericht urteilt über Kosten bei Fußballspielen

Leipzig: Das Bundesverwaltungsgericht verkündet am Vormittag seine Entscheidung zur Frage, ob Fußball-Vereine bei Hochrisikospielen für zusätzliche Polizeikosten zahlen müssen. Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen der Stadt Bremen und der Deutschen Fußballliga. Die Stadt verlangt für den Polizeieinsatz beim Spiel zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV vor fast vier Jahren eine Kostenbeteiligung von mehr als 400.000 Euro. Aufgrund der Tragweite der Entscheidung wird die Urteilsverkündung erstmals live im Fernsehen übertragen.| 29.03.2019 04:00 Uhr

Dritte Abstimmung über Brexit-Vertrag

London: Im britischen Unterhaus steht das Brexit-Abkommen mit der EU heute zum dritten Mal zur Abstimmung. Die Abgeordneten sollen diesmal aber nur über den Teil mit den rechtlich bindenden Austrittsklauseln entscheiden. Die politische Erklärung zu den künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien bleibt außen vor. Premierministerin May hatte ihren Rücktritt in Aussicht gestellt, falls das Unterhaus den Text heute annimmt.| 29.03.2019 04:00 Uhr