NDR Info Nachrichten vom 23.03.2019:

Mueller beendet Untersuchungen zur Russland-Affäre

Washington: US-Sonderermittler Mueller hat seine Untersuchung zur Russland-Affäre um Präsident Trump beendet. Nach fast zweijähriger Arbeit übergab Mueller einen vertraulichen Bericht an das Justizministerium. Minister Barr kündigte an, das Papier zu studieren. Mueller hatte untersucht, ob es im Präsidentschaftswahlkampf 2016 geheime Absprachen zwischen dem Trump-Lager und Russland gab. Die Ermittlungen haben zu mehr als 30 Anklagen geführt, darunter sechs Personen aus Trumps Umfeld. Nach US-Medienberichten sollen nach Abschluss der Ermittlungen nun keine weiteren Anklagen mehr dazukommen.| 23.03.2019 03:00 Uhr

Bank-Mitarbeiter offenbar gemeinsam gegen Fusion

Frankfurt am Main: Mitarbeiter von Deutscher Bank und Commerzbank wollen offenbar gemeinsam Widerstand gegen eine mögliche Fusion leisten. Wie das "Handelsblatt" berichtet, haben sich die bei der Gewerkschaft verdi organisierten Arbeitsnehmervertreter auf entsprechende Pläne verständigt. Der Protest beginne unter dem Slogan "Getrennt in den Farben, gemeinsam in den Zielen". Auch Warnstreiks seien geplant.| 23.03.2019 03:00 Uhr

JU-Chef: CDU litt lange unter "Gleichschaltung"

Berlin: Der neue Chef der Jungen Union, Kuban, hat die Mutterpartei CDU und Ex-Chefin Merkel scharf kritisiert. Kuban sagte der "Welt", in den letzten Jahren hätten sich viele in der CDU nicht mehr wohlgefühlt, weil es eine - so wörtlich - "Gleichschaltung" gegeben habe. Dieser Begriff wird politisch oft für die Unterdrückung der Meinungsvielfalt in der NS-Diktatur verwendet. Kuban erklärte weiter, es brauche in der CDU wieder drei Flügel, die ihre Meinung sagten. Der neue JU-Chef kritisierte Kanzlerin Merkel auch wegen der Flüchtlingspolitik im Jahr 2015 und wegen eines, so Kuban, übereilten Atomausstiegs.| 23.03.2019 03:00 Uhr

Wieder Proteste der Gelbwesten erwartet

Paris: Trotz der Demonstrationsverbote will die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich heute wieder auf die Straße gehen. Geplant sind Kundgebungen unter anderem in Paris und Nizza. Es ist das 19. Wochenende in Folge, an dem die Bewegung gegen Reformpläne von Präsident Macron protestiert. Aus Angst vor Ausschreitungen haben die Behörden heute Demonstrationen unter anderem am Pariser Triumphbogen und auf dem Boulevard Champs-Elysées verboten. Erst am vergangenen Wochenende hatte es in Frankreich gewaltsame Krawalle gegeben.| 23.03.2019 03:00 Uhr