NDR Info Nachrichten vom 22.03.2019:

EU bietet London kurze Brexit-Verschiebung

Brüssel: Beim EU-Gipfel haben sich die verbleibenden 27 Mitgliedsländer und Großbritannien auf einen neuen Brexit-Zeitplan geeinigt. Nach EU-Angaben bietet die Europäische Union den Briten eine kurze Verschiebung für den Austritt an. So soll das Brexit-Datum auf den 22. Mai verlegt werden, wenn das britische Parlament in der kommenden Woche dem Austrittsvertrag doch noch zustimmt. Sollten die Londoner Abgeordneten das Papier ablehnen, ist der EU-Austritt für den 12. April geplant.| 22.03.2019 02:00 Uhr

Merkel: Brexit-Gespräche "intensiv und erfolgreich"

Brüssel: Bundeskanzlerin Merkel hat die Einigung zur Brexit-Verschiebung begrüßt. Sie bezeichnete die Gespräche beim EU-Gipfel als intensiv und erfolgreich. Es habe eine ehrliche und wichtige Diskussion gegeben. Brüssel sei auf alle Szenarien vorbereitet. Priorität habe weiterhin ein geordneter Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Merkel kündigte an, die EU werde Premierministerin May dabei unterstützen, den Brexit-Vertrag durch das Londoner Parlament zu bekommen.| 22.03.2019 02:00 Uhr

Bericht: Immer mehr Hackerangriffe aus Russland

Berlin: Russische Hacker verstärken offenbar ihre Angriffe auf EU-Länder. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ist seit Mitte des vergangenen Jahres ein deulicher Anstieg festgestellt worden. Das Blatt beruft sich auf eine US-Cybersicherheitsfirma. Danach richten sich die Angriffe auf Regierungen, Parteien, Organisationen oder Medienhäuser in Deutschland und anderen EU-Ländern. Den russischen Hackern könne es darum gehen, Daten zu veröffentlichen, die bestimmten Gruppen vor der Europawahl schadeten.| 22.03.2019 02:00 Uhr

Schwierige Hilfseinsätze in Südost-Afrika

Maputo: Hilfskräfte haben in Mosambik weitere Menschen aus überschwemmten Katastrophenregionen gerettet. Wie unsere Südafrika-Korrespondentin berichtet, hatten sie auf Bäumen, Hügeln oder Dächern ausgeharrt. Nach dem schweren Tropensturm "Idai" ist die Zahl der Toten in Mosambik, Simbabwe und Malawi mittlerweile auf mehr als 500 angestiegen. Die Behörden rechnen aber mit hunderten weiteren Opfern. Fast überall fehlt es an Medikamenten und sauberem Trinkwasser.| 22.03.2019 02:00 Uhr