NDR Info Nachrichten vom 17.03.2019:

Macron verurteilt Gelbwesten-Krawalle

Paris: Frankreichs Präsident Macron hat die Ausschreitungen bei Protesten der Gelbwesten-Bewegung verurteilt. Er kündigte an, die Regierung werde zusätzliche Maßnahmen ergreifen, die solche Gewalt verhindern sollen. Die bisherigen Regelungen reichten nicht aus. Auf den Champs-Elysées in Paris hatten Teilnehmer der Demonstration Scheiben eingeworfen, Gebäude angezündet und Geschäfte geplündert. Beim Brand eines Wohnhauses wurden elf Menschen verletzt. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Randalierer vor. Es gab mehr als 230 Festnahmen. Macron sagte, alle, die bei den Krawallen dabei gewesen seien, hätten sich zu Komplizen der Gewalttäter gemacht.| 17.03.2019 07:00 Uhr

Neuseeland: Zahl der Toten steigt auf 50

Christchurch: Nach den Anschlägen auf zwei Moscheen in Neuseeland hat sich die Zahl der Getöteten erhöht. Wie die Polizei mitteilte, wurde das 50. Todesopfer erst jetzt in einer der beiden Moscheen gefunden. Auch die Zahl der Verletzten stieg demnach auf 50. Der mutmaßliche Attentäter, ein 28-jähriger Australier, wurde des Mordes angeklagt. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen hat er die Schüsse in den Moscheen allein abgefeuert. Vor den Angriffen veröffentlichte der Mann im Internet ein rechtsextremes Manifest. Auch die neuseeländische Premierministerin Ardern erhielt ein solches Schreiben. Sie bestätigte, dass neun Minuten vor den Attacken eine entsprechende E-Mail bei ihr eingegangen sei. Diese habe aber keine Hinweise auf Tatorte gegeben, mit denen die Anschläge hätten verhindert werden können.| 17.03.2019 07:00 Uhr

Mehr Geld für Stahlarbeiter in Nordwestdeutschland

Düsseldorf: Die Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie bekommen mehr Geld. Arbeitgeber und Gewerkschaft haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Nach Angaben der IG-Metall steigen die Gehälter von März an um 3,7 Prozent. Für Januar und Februar gibt es eine Einmalzahlung von 100 Euro. Ab 2020 erhalten alle Beschäftigten zudem eine jährliche Zusatzvergütung von 1.000 Euro. Diese können die Arbeitnehmer aber laut Gewerkschaft in Freizeit umwandeln - bis zu fünf freie Tage seien möglich. In der Stahlindustrie in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen arbeiten etwa 72.000 Beschäftigte.| 17.03.2019 07:00 Uhr