NDR Info Nachrichten vom 14.03.2019:

Brexit-Ausgang weiter völlig offen

London: Nach dem Votum des britischen Unterhauses gegen einen Brexit ohne Abkommen steht heute die nächste Abstimmung in der Frage an. Die Abgeordneten müssen entscheiden, ob das Austrittsdatum verschoben werden soll. Voraussetzung für eine Verlängerung der Frist ist aber, dass alle 27 verbleibenden EU-Mitgliedstaaten dem zustimmen. Eigentlich will Großbritannien die Europäische Union am 29. März verlassen. Gestern Abend hatte sich das Unterhaus gegen einen EU-Austritt ohne Abkommen ausgesprochen. Eine Sprecherin der EU-Kommission kritisierte, um einen harten Brexit vom Tisch zu nehmen, reiche es nicht aus, nur dagegen zu sein. Die Briten müssten nun vielmehr dem Vertrag zustimmen, den die EU mit Premierministerin May vereinbart habe.| 14.03.2019 07:45 Uhr

737 Max 8: Boeing empfiehlt selbst Flugverbot

Washington: Nach dem Absturz einer Boeing 737 MAX in Äthiopien empfiehlt der US-Hersteller, nun sämtliche Flugzeuge des Typs vorsichtshalber am Boden zu halten. Unmittelbar zuvor war ein Startverbot für die Boeing 737 MAX auch für die Vereinigten Staaten verhängt worden. Die US-Flugaufsichtsbehörde begründete das mit "neuen Indizien", die am Ort des Absturzes gesammelt worden seien. Es wird geprüft, ob die Absturz-Ursache die gleiche ist wie bei einer in Indonesien verunglückten Maschine.| 14.03.2019 07:45 Uhr

Bundestag befasst sich mit Diesel-Fahrverboten

Berlin: Der Bundestag soll heute neue Regelungen zur Diesel-Problematik beschließen. Das Gesetzespaket der Großen Koalition sieht im Kern vor, dass Fahrverbote in deutschen Städten unter bestimmten Bedingungen umgangen werden können. So sollen sie erst gelten, wenn mehr als 50 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft gemessen werden, aber noch nicht, wenn der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm nur geringfügig überschritten wird. Außerdem soll es Ausnahmen von Fahrverboten für Handwerker, Müllabfuhr, Feuerwehr und neue Autos geben.| 14.03.2019 07:45 Uhr