NDR Info Nachrichten vom 05.03.2019:

Trauer um Ex-Außenminister Kinkel

Berlin: Der frühere Bundesaußenminister Kinkel ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Das hat FDP-Chef Lindner unter Berufung auf die Familie mitgeteilt. Kinkel gehörte über viele Jahre hinweg zu den engsten Mitarbeitern des ehemaligen Außenministers Genscher. Nach dessen Abschied aus dem Amt übernahm er 1992 für sechs Jahre selbst das Ministerium. In dieser Zeit war Kinkel mehrere Jahre lang auch Vorsitzender der FDP und Vizekanzler der damaligen schwarz-gelben Koalition. Zuletzt lebte Kinkel in Sankt Augustin bei Bonn.| 05.03.2019 11:15 Uhr

Weißes Haus: Untersuchungen skandalös

Washington: Die US-Regierung hat die beschlossenen Untersuchungen im Umfeld von Präsident Trump scharf kritisiert. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sanders, sprach von einem skandalösen Vorgehen, mit dem amerikanische Bürger eingeschüchtert und geschmäht werden sollten. Die Demokraten haben mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus durchgesetzt, dass der Justizausschuss der Kongresskammer von 81 Personen und Einrichtungen umfangreiche Informationen anfordert. Unter den Betroffenen sind zwei Söhne Trumps, sein ehemaliger Chefstratege Bannon und die Enthüllungsplattform Wikileaks. Bei den Untersuchungen geht es um Vorwürfe der Korruption und des Machtmissbrauchs gegen den Präsidenten. Sie könnten möglicherweise den Weg für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump bereiten.| 05.03.2019 11:15 Uhr

Fidesz-Partei droht EVP-Ausschluss

Brüssel: Die Europäische Volkspartei wird in zwei Wochen über den Ausschluss der ungarischen Fidesz-Partei entscheiden. Zwölf EVP-Mitgliedsparteien aus neun Ländern hätten eine Abstimmung über die Frage gefordert, teilte eine Parteisprecherin gestern Abend mit. Möglich ist demnach sowohl ein Ausschluss als auch eine zeitweise Suspendierung. Die Fidesz-Partei des ungarischen Regierungschefs Orban hatte zuletzt mit einer Plakatkampagne gegen die EU-Kommission im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik für Kritik gesorgt. Der EVP-Fraktion gehören auch CDU und CSU an. Sie sollen aber nicht zu den Unterstützern der Abstimmung gehören.| 05.03.2019 11:15 Uhr