NDR Info Nachrichten vom 01.03.2019:

Tarifstreit: Verdi-Chef sieht Bewegung

Potsdam: Verdi-Chef Bsirske hat sich zum Auftakt der möglicherweise entscheidenden Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst vorsichtig zuversichtlich gezeigt. Vor Beginn der neuen Verhandlungen in Potsdam sprach der Gewerkschaftsvorsitzende von einer konstruktiven Atmosphäre. Es scheine Bewegung in die Verhandlungen zu kommen. Allerdings seien erst zehn Prozent des Weges zurückgelegt. Bsirske hält es auch noch für möglich, dass die Verhandlungen in dieser Runde scheitern. Auch der Vorsitzende des Beamtenbundes dbb, Silberbach, sprach von einem guten Gesprächsklima. Man sei aber noch meilenweit auseinander. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Es geht auch um die Zuordnung einzelner Tätigkeiten zu den Entgeltgruppen und um Verbesserungen für die Krankenpflege.| 01.03.2019 12:45 Uhr

Behörde: Weniger Erwerbslose im Februar

Nürnberg: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar um 33.000 auf zwei Millionen, 373-tausend zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 173.000 Männer und Frauen weniger erwerbslos gemeldet. Die Quote liegt unverändert bei 5,3 Prozent. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Scheele, erklärte, der Arbeitsmarkt zeige sich robust - trotz der abgeschwächten Konjunktur. Viele Betriebe suchten weiterhin nach neuen Mitarbeitern. Auch im Norden hat sich der Arbeitsmarkt im Februar positiv entwickelt. In allen norddeutschen Bundesländern sank die Zahl der Menschen ohne Job. Als Grund wurde unter anderem der milde Winter genannt.| 01.03.2019 12:45 Uhr

Schüler demontrieren mit Greta Thunberg

Hamburg: In der Hansestadt sind mehrere Tausend Schüler für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Unterstützt wurden sie von der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg. In einer kurzen Rede rief die 16-Jährige dazu auf, die Protestaktionen, die während der Unterrichtszeit stattfinden, fortzusetzen. Die Politiker seien zu lange mit Untätigkeit davongekommen. Unter dem Motto "Fridays for Future" gehen junge Menschen weltweit jeden Freitag demonstrieren.| 01.03.2019 12:45 Uhr

Gefechte in Mogadischu dauern offenbar an

Mogadischu: In der somalischen Hauptstadt dauern die Gefechte zwischen Sicherheitskräften und bewaffneten Islamisten offenbar an. Ein Polizeisprecher sagte, Kämpfer der Shebab-Miliz hätten sich in einem Restaurant verschanzt, dass jetzt erstürmt werden solle. Die Miliz hat sich zu einem Selbstmordanschlag mit einer Autobombe bekannt. Der Anschlag gestern Abend habe sich gegen hochrangige Vertreter der somalischen Regierung gerichtet, die sich in einem nahegelegenen Hotel befunden hätten, hieß es in einer Erklärung. Laut Behörden kamen bei der Explosion und den anschließenden Gefechten mindestens 29 Menschen ums Leben.| 01.03.2019 12:45 Uhr