NDR Info Nachrichten vom 28.02.2019:

Trump-Kim-Gipfel in Hanoi ohne Ergebnis beendet

Hanoi: Der Gipfel zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim ist gescheitert. Nach Angaben des Weißen Hauses gibt es keine gemeinsame Abschlusserklärung zur geplanten atomaren Abrüstung des sozialistischen Landes. Die Gespräche in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi seien trotzdem gut und konstruktiv gewesen. Die Delegationen wollten in Zukunft weiterverhandeln. Einzelheiten will Präsident Trump in diesen Minuten bei einer Pressekonferenz mitteilen. In den Gesprächen ging es um mögliche Schritte für eine atomare Abrüstung Nordkoreas. Im Gegenzug wollte das Land eine Lockerung der Wirtschaftssanktionen erreichen. Außerdem wurde darüber spekuliert, ob der innerkoreanische Krieg offiziell für beendet erklärt werden könnte.| 28.02.2019 08:15 Uhr

London: Parlament billigt Mays neue Strategie

London: Das britische Unterhaus hat die neue Brexit-Strategie von Premierministerin May gebilligt. Die Abgeordneten stimmten für den Drei-Stufen-Plan, der der Regierungschefin mehr Zeit für Nachverhandlungen mit der EU einräumt. Sollte sie bis zum 12. März keine Mehrheit für das Austrittsabkommen erhalten, stimmt das Unterhaus einen Tag später über einen ungeregelten Brexit ab. Wird auch dieser abgelehnt, entscheiden die Abgeordneten über eine Verschiebung des Austrittstermins.| 28.02.2019 08:15 Uhr

Venezuela: UN-Sicherheitsrat soll über Resolutionen abstimmen

New York: Der UN-Sicherheitsrat soll heute über zwei konkurrierende Resolutionen zur Venezuela-Krise abstimmen. Es wird allerdings erwartet, dass die von den USA und Russland vorgelegten Texte beide scheitern. Der von den USA vorgelegte Resolutionsentwurf fordert "freie, faire und glaubwürdige" Wahlen in dem südamerikanischen Land. Geäußert wird zudem Beunruhigung über die gegen Demonstranten eingesetzte Gewalt. Russland, möglicherweise aber auch China dürften ihr Veto gegen den Text einlegen. Moskau hat einen eigenen Resolutionsentwurf zur Abstimmung vorgelegt. Darin werden Drohungen einer Militärintervention in Venezuela zurückgewiesen und erklärt, für mögliche internationale Hilfslieferungen sei die venezolanische Regierung zuständig.| 28.02.2019 08:15 Uhr