NDR Info Nachrichten vom 28.02.2019:

Trump und Kim setzen Gipfeltreffen fort

Hanoi: US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un setzen zur Stunde ihr Gipfeltreffen in der vietnamesischen Hauptstadt fort. Nach Angaben des Weißen Hauses wollen sie zum Abschluss eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen. Anschließend ist eine Pressekonferenz Trumps geplant. Gestern hatten sich beide Seiten positiv über die Verhandlungen geäußert. Offen blieb, ob es in der zentralen Frage der nuklearen Abrüstung Nordkoreas Fortschritte gibt.| 28.02.2019 03:00 Uhr

Trumps Ex-Anwalt: Präsident ist ein Betrüger

Washington: Vor dem US-Repräsentantenhaus ist die Befragung des langjährigen Anwalts von Präsident Trump, Cohen, zu Ende gegangen. Der Jurist erhob dabei schwere Vorwürfe gegen Trump. Cohen bezeichnete ihn als einen Rassisten, Hochstapler und Betrüger. Er beschuldigte den Präsidenten unter anderem, er habe vorab von der Veröffentlichung gehackter E-Mails der Demokraten durch Wikileaks im Wahlkampf 2016 gewusst. In seiner Abschlusserklärung sagte Cohen, er bezweifle, dass es eine friedliche Machtübergabe geben werde, sollte Trump die Präsidentschaftswahl 2020 verlieren.| 28.02.2019 03:00 Uhr

Unterhaus für Mays Brexit-Strategie

London: Das britische Parlament hat sich hinter die neue Brexit-Strategie von Premierministerin May gestellt. Die Abgeordneten billigten Mays Drei-Stufen-Plan, durch den sie mehr Zeit für Nachverhandlungen mit der EU bekommt. Am 12. März soll das Unterhaus nochmals über das Austrittsabkommen abstimmen. Falls die Abgeordneten den Vertrag wieder ablehnen und auch gegen einen ungeregelten Brexit sind, sollen sie über eine Verschiebung des Austritt-Termins entscheiden.| 28.02.2019 03:00 Uhr

Dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit der Länder

Potsdam: Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gehen heute in die dritte Runde. Der Verhandlungsführer der Länder, Kollatz, zeigte sich zuversichtlich, bis zum Wochenende zu einem Abschluss zu kommen. Nach den Worten von Verdi-Chef Bsirske liegen die Tarifparteien aber noch sehr weit auseinander. Die Gewerkschaften hatten in den vergangenen Tagen mit umfangreichen Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Verdi und der Beamtenbund fordern für die Angestellten der Länder sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat.| 28.02.2019 03:00 Uhr