NDR Info Nachrichten vom 27.02.2019:

Cohen belastet Trump schwer

Washington: Der langjährige Anwalt von US-Präsident Trump, Cohen, hat seinem ehemaligen Mandanten Rechtsverstöße und Lügen vorgeworfen. Trump sei ein Rassist, Betrüger und Schwindler, sagte Cohen in einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus. Er schäme sich, dazu beigetragen zu haben, unerlaubte Handlungen zu verschleiern. So habe Trump unter anderem vorab von Veröffentlichungen der Enthüllungsplattform Wikileaks über seine Rivalin Hillary Clinton gewusst. Cohen ist eine zentrale Figur in mehreren Affären um den Präsidenten. Der 52-Jährige hatte zehn Jahre für den Trump-Konzern gearbeitet. Im Dezember wurde er wegen Meineids in früheren Aussagen gegenüber dem Kongress und wegen Steuer- und Finanzdelikten zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.| 27.02.2019 19:45 Uhr

Kim und Trump beenden Abendessen in Hanoi

Hanoi: In der vietnamesischen Hauptstadt ist am Nachmittag der erste Tag des Gipfeltreffens von US-Präsident Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zuende gegangen. Nach einem ersten Vier-Augen-Gespräch und einem gemeinsamen Essen im Hotel "Metropole" verließen die beiden den Tagungsort. Die Gespräche sollen morgen fortgesetzt werden. Bei der Begrüßung heute Mittag hatte Trump erklärt, es sei ihm eine "Ehre", mit Kim zusammenzukommen. Schon der erste Gipfel in Singapur vor acht Monaten sei ein großer Erfolg gewesen. Nun hoffe er auf weitere Fortschritte.| 27.02.2019 19:45 Uhr

Neue Durchsuchungen in Lügde

Lügde : Auf einem Campingplatz in der Nähe der Stadt in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei erneut nach Hinweisen auf einen sexuellen Missbrauch von Kindern gesucht. Dabei sei auch ein Spürhund eingesetzt worden, der auf die Suche nach Datenträgern spezialisiert ist, teilte die Polizei mit. Man habe einen USB-Stick und andere Speichermedien entdeckt, die jetzt ausgewertet werden sollen. Seit 2008 waren den bisherigen Erkenntnissen zufolge auf dem Campingplatz in Lügde mindestens 31 Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren in mehr als 1000 Fällen Opfer sexuellen Missbrauchs geworden.| 27.02.2019 19:45 Uhr

Rajoy verteidigt Vorgehen gegen Separatisten

Madrid: Der frühere spanische Ministerpräsident Rajoy hat das harte Vorgehen seiner Regierung gegen die katalanischen Separatisten im Herbst 2017 verteidigt. Es habe mit den Unabhängigkeitsbefürwortern nichts zu verhandeln gegeben, sagte Rajoy im Prozess gegen zwölf Separatistenführer. aus der Region im Nordosten Spaniens. Die Politiker sind unter anderem wegen Rebellion angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, trotz eines gerichtlichen Verbots ein Referendum zur Loslösung Kataloniens von Spanien organisiert zu haben. Rajoy erklärte vor Gericht, er bedauere, dass am Tag des Referendums die Nationalpolizei teils gewaltsam gegen Wähler vorgegangen ist. Dafür seien aber die Separatisten verantwortlich gewesen, die eine illegale Abstimmung abgehalten hätten.| 27.02.2019 19:45 Uhr