NDR Info Nachrichten vom 20.02.2019:

Streit über Digitalpakt: Bund und Länder zuversichtlich

Berlin: Bund und Länder wollen heute im Vermittlungsausschuss über den Digitalpakt beraten. Die Regierungschefs mehrerer Länder haben sich zuversichtlich geäußert, dass beide Seiten ihren Streit beilegen können. So sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig, beim Ziel seien sich alle einig. Außerdem habe die zuständige Arbeitsgruppe eine gute Diskussionsgrundlage erarbeitet. Der Bund will den Ländern fünf Milliarden Euro geben, um die Digitalisierung des Schulunterrichts voranzutreiben. Die nötige Grundgesetzänderung hatten die Länder zunächst abgelehnt, weil sie einen Eingriff in ihre Angelegenheiten fürchteten. Außerdem wollten insbesondere ärmere Länder nicht verpflichtet werden, die Bundesmittel mit eigenen Geldern in gleicher Höhe zu ergänzen.| 20.02.2019 10:15 Uhr

Gorch Fock: Elsflether Werft vor der Insolvenz

Berlin: Bei der Sanierung des Segelschulschiffs der Deutschen Marine, "Gorch Fock", zeichnen sich neue Probleme ab Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios will die mit der Reparatur beauftrage Elsflehter Werft heute Insolvenz anmelden. Grund seien Außenstände in zweistelliger Millionenhöhe. Mehrere Subunternehmer haben demnach seit Monaten kein Geld mehr erhalten. Die Zukunft der "Gorch Fock" ist heute auch Thema im Haushaltsauschuss des Bundestages. Verteidigungsministerin von der Leyen soll nach dem Willen der Opposition erklären, wie teuer die Reparatur wird. Die Kosten für die Sanierung der "Gorch Fock" sind seit 2016 von zehn auf inzwischen rund 135 Millionen Euro gestiegen.| 20.02.2019 10:15 Uhr

Rede: Putin stellt Strategie für die Zukunft vor

Moskau: Russlands Präsident Putin hält zur Stunde seine Rede an die Nation. Diesmal steht vor allem die Frage im Raum, mit welchen Ideen der Kremlchef die wirtschaftliche und soziale Lage im Land verbessern will. In der russischen Bevölkerung sind die Zustimmungswerte zum Präsidenten im vergangenen Jahr gesunken. Es gab Proteste, weil das Rentenalter erhöht wird. Zudem stieg zum Jahresbeginn die Mehrwertsteuer um zwei Punkte auf 20 Prozent.| 20.02.2019 10:15 Uhr