NDR Info Nachrichten vom 20.02.2019:

IS-Kämpfer: Seehofer stellt Rückkehr-Bedingungen

Berlin: Bundesinnenminister Seehofer hat Bedingungen für die Rückkehr deutscher IS-Kämpfer und ihrer Familien genannt. Seehofer sagte der "Süddeutschen Zeitung“, die Identität der Betroffenen müsse zweifelsfrei geklärt werden. Auch dürften sie kein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko darstellen. Jeder Einzelfall müsse zunächst vor Ort geklärt werden. US-Präsident Trump hatte europäische Länder aufgefordert, ihre Staatsbürger, die als Kämpfer der Terrororganisation IS gefangengenommenen wurden, in der Heimat vor Gericht zu stellen.| 20.02.2019 02:00 Uhr

Frankreich: Demonstrationen gegen Antisemitismus

Paris: Nach der Schändung eines jüdischen Friedhofs in Frankreich sind im ganzen Land Tausende Menschen gegen Antisemitismus auf die Straße gegangen. An der größten Kundgebung in der Hauptstadt Paris nahmen Regierungschef Philippe und zahlreiche Minister teil. Präsident Macron legte am Pariser Holocaust-Mahnmal einen Kranz nieder. Er sagte zu, seine Regierung werde entschlossen gegen Antisemitismus vorgehen. Unbekannte hatten auf einem jüdischen Friedhof in der Gemeinde Quatzenheim im Elsass rund 80 Gräber geschändet.| 20.02.2019 02:00 Uhr

Trump: Keine Eile bei Denuklearisierung Nordkoreas

Washington: US-Präsident Trump hält am Ziel einer vollständigen atomaren Abrüstung Nordkoreas fest. Eine Woche vor dem nächsten Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sagte Trump, er sehe in dieser Frage jedoch keine Eile geboten. Sollte die Führung in Pjöngjang hingegen wieder Raketentests aufnehmen, würde dies die Lage verändern. Der US-Präsident trifft sich mit Kim in der kommenden Woche in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi.| 20.02.2019 02:00 Uhr

Blackout in Berlin - Zehntausende ohne Strom

Berlin: In der Bundeshauptstadt sind etwa 30.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe ohne Strom. Nach Angaben der Behörden sind Teile der Bezirke Treptow-Köpenick und Lichtenberg im Südosten Berlins betroffen. Mehrere Schulen und Kindergärten müssten wegen des Stromausfalls heute geschlossen bleiben. Bei Bauarbeiten war gestern eine wichtige Leitung zerstört worden. Nach Angaben des Energiekonzerns Vattenfall wird die Störung voraussichtlich erst heute Nachmittag behoben sein.| 20.02.2019 02:00 Uhr