NDR Info Nachrichten vom 19.02.2019:

EU legt auch Abgas-Grenzwerte für Lkw fest

Brüssel: Um den Klimaschutz voranzubringen werden in der EU auch für schwere Lkw und Busse Grenzwerte für den Ausstoß von Kohlendioxid vorgeschrieben. Unterhändler der Mitgliedstaaten und des Europaparlaments vereinbarten in der Nacht, dass der durchschnittliche CO-2-Ausstoß neuer Fahrzeuge von 2030 an um 30 Prozent niedriger liegen muss als im Jahr 2019. Für 2025 soll ein Zwischenziel von 15 Prozent eingeführt werden. Zugleich ist geplant, neue Anreize für den Einsatz abgasarmer Fahrzeuge zu schaffen, wie die EU-Kommission mitteilte. Das Parlament hatte strengere Vorgaben gefordert.| 19.02.2019 10:45 Uhr

Dieselaffäre: Dämpfer für VW-Kunden vor Gericht

Braunschweig: Das Oberlandesgericht hat der Hoffnung eines VW-Kunden auf Schadenersatz für sein Dieselauto einen Dämpfer erteilt. Die Berufung sei zwar zulässig, aber unbegründet, sagte die Richterin. Der Kläger war zuvor mit seiner Forderung auf Rückzahlung des Kaufpreises oder Schadenersatz beim Landgericht Braunschweig gescheitert. Es ist das erste Urteil des Oberlandesgerichts Braunschweig im Zuge des Abgas-Skandals. Nach Angaben eines VW-Sprechers gibt es damit mittlerweile 22 Urteile von Oberlandesgerichten, die zugunsten von Volkswagen oder den Händlern entschieden wurden. Direkt nach dem Urteil kündigte die Verbraucherplattform MyRight an, in Revision - also vor den Bundesgerichtshof - zu gehen.| 19.02.2019 10:45 Uhr

Schiffsunglück vor Rügen

Sassnitz: Vor der Ostsee-Insel Rügen sind zwei Schiffe zusammengestoßen. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei wurden vier Menschen verletzt. Die Kollision eines Offshore-Versorgungsschiffes sowie eines Frachters ereignete sich heute früh etwa drei Seemeilen vor Stubbenkammer. Beide Schiffe wurden in Häfen auf Rügen gebracht. Ob Öl oder Treibstoff ausgelaufen sind, ist noch unklar.| 19.02.2019 10:45 Uhr