NDR Info Nachrichten vom 06.02.2019:

Trump plant weiteres Treffen mit Kim Jong Un

Washington: US-Präsident Trump hat ein neues Treffen mit Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un angekündigt. In seiner Rede zur Lage der Nation sagte Trump, die beiden wollten am 27. Februar in Vietnam zusammenkommen. Der Präsident räumte ein, es gebe in den Verhandlungen über Nordkoreas Atomprogramm noch viel zu tun. Die Atomwaffentests hätten aber aufgehört und es habe 15 Monate lang keinen Raketenstart mehr gegeben. Auf einem ersten Treffen hatte Kim die vollständige nukleare Abrüstung zugesagt, aber keinen Zeitplan genannt. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Röttgen, begrüßte Trumps neue Initiative grundsätzlich. Im ARD-Morgenmagazin sagte der CDU-Politiker, es sei richtig, bei Nordkorea zur Diplomatie zu greifen. In der Sache habe Trump bislang aber nichts bewirkt.| 06.02.2019 09:45 Uhr

Verbraucherschützer kritisieren Tierwohllabel

Berlin: Die Verbraucherorganisation "Foodwatch" hat die Regierungspläne für neue Kennzeichnungen bei Fleisch kritisiert. Geschäftsführer Rücker sagte, es handele sich um ein rein freiwilliges Label. Sinnvoller seien gesetzliche Vorgaben, damit alle Nutztiere artgerecht gehalten werden. Ähnlich äußerten sich Vertreter der Grünen. Die Umweltorganisation Greenpeace erklärte, statt eine überflüssige Kennzeichnung mit Millionen an Steuergeld zu finanzieren, müsse Agrarministerin Klöckner Bauern bei mehr Tierschutz helfen. Klöckner stellt heute die Kriterien für ein sogenanntes Tierwohl-Kennzeichen vor. Es soll Verbrauchern Aufschluss darüber geben, nach welchen Standards Tierhaltung, Transport und Schlachtung erfolgen. Das staatliche Logo wird voraussichtlich 2020 eingeführt, zunächst für Schweinefleisch.| 06.02.2019 09:45 Uhr

Nato: Deutschland verspricht höhere Wehretats

Berlin: Trotz vermutlich sinkender Steuereinnahmen sollen die deutschen Rüstungsausgaben in den kommenden Jahren weiter steigen. Nach ARD-Informationen hat die Bundesregierung der Nato entsprechende Zusagen gemacht. Demnach wird der Wehretat bis zum Jahr 2024 auf 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erhöht. Auch in den Jahren danach sollen die Ausgaben weiter wachsen. Mit der Zusage reagiert die Bundesregierung auf Forderungen der USA. Präsident Trump hatte Deutschland und anderen Nato-Partnern vorgeworfen, nicht genug Geld in die gemeinsame Verteidigung zu investieren.| 06.02.2019 09:45 Uhr