NDR Info Nachrichten vom 03.02.2019:

Heil legt Konzept für Grundrente vor

Berlin: Bundesarbeitsminister Heil hat ein Konzept für die von der großen Koalition vereinbarte Grundrente vorgelegt. Es gehe darum, die Rente von ehemaligen Geringverdienern um bis zu 447 Euro monatlich aufzustocken, berichtet die "Bild am Sonntag". Der Arbeitsminister sagte der Zeitung, viele Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet hätten, landeten als Rentner in der Grundsicherung. Dies müsse geändert werden. Union und SPD hatten sich in ihren Koalitionsverhandlungen auf die neue Grundrente für ehemalige Geringverdiener verständigt. Sie soll mindestens zehn Prozent über der Grundsicherung liegen und aus Steuermitteln finanziert werden.| 03.02.2019 03:00 Uhr

Scheuer befürchtet Massenproteste wegen Fahrverboten

Berlin: Bundesverkehrsminister Scheuer befürchtet nach eigenen Worten Massenproteste in Deutschland wegen der Verhängung von Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge. Die Menschen wollten, dass die Politik das Klima schütze und die Luft rein halte, sagte der CSU-Politiker, allerdings nicht mit Fahrverboten, Tempo-Limits oder Steuererhöhungen. Gestern hatten in Stuttgart gut 800 Menschen gegen das dort verhängte Diesel-Fahrverbot protestiert. Knapp die Hälfte der Demonstranten trug gelbe Westen - nach französischem Vorbild.| 03.02.2019 03:00 Uhr

USA fordern Militär zum Überlaufen auf

Washington: Die USA haben die Militärführung in Venezuela erneut aufgefordert, sich dem selbsternannten Übergangspräsidenten Guaidó anzuschließen. Jetzt sei es an der Zeit, sich an die Seite des Volkes zu stellen, schrieb US-Sicherheitsberater Bolton auf Twitter. In Venezuela gingen gestern wieder mehr als Hunderttausend Menschen auf die Straße, um gegen Staatschef Maduro zu protestieren. Heute läuft ein Ultimatum Deutschlands und anderer EU-Staaten ab. Sollte Maduro keine Neuwahlen ansetzen, wollen sie Guaidó offiziell als Übergangspräsidenten anerkennen.| 03.02.2019 03:00 Uhr

Schneechaos: Brennerautobahn wieder frei

Rom: Nach massiven Schneefällen in Norditalien ist die Brennerautobahn wieder für den Verkehr geöffnet worden. Den Behörden zufolge haben Hunderte Helfer die Fahrspuren der A22 Stück für Stück wieder befahrbar gemacht. Zuvor hatte an der Grenze zu Österreich ein Lawinenabgang die Lage verschärft. Zahlreiche Menschen mussten die Nacht in ihren Autos verbringen.| 03.02.2019 03:00 Uhr