NDR Info Nachrichten vom 01.02.2019:

Merkel: Gesetz zum Kohleausstieg bis Mai

Berlin: Bund und Länder haben erste Absprachen für den Kohleausstieg getroffen. Bei einem Gespräch mit den Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer deutete Kanzlerin Merkel an, den Vorschlägen der Kohlekommission zu folgen. Sie kündigte bis Mai ein Gesetz mit Maßnahmen für den Strukturwandel an. Dabei geht es etwa um Investitionen in die Infrastruktur und die Ansiedlung von Bundesbehörden. Die Länder wollen zudem ein Gesetz, um die Planungen zu beschleunigen. Die Kohlekommission hatte ihren Bericht am Abend im Kanzleramt übergeben.| 01.02.2019 03:00 Uhr

Selbstanzeige: Zu hohe Porsche-Verbrauchswerte

Wolfsburg: Der VW-Konzern hat offenbar Selbstanzeige beim Kraftfahrtbundesamt erstattet. Grund sind nach Informationen von "Spiegel Online" fehlerhafte Verbrauchswerte beim Sportwagen-Modell Porsche 911. Betroffen sind demnach die Baujahre 2016 und 2017. Sollten die tatsächlichen Verbrauchswerte der Fahrzeuge mehr als zehn Prozent über den angegebenen liegen, könnten Kunden von dem VW-Tochterunternehmen Schadenersatz fordern. Außerdem drohen Strafzahlungen.| 01.02.2019 03:00 Uhr

USA vor Ausstieg aus INF-Vertrag

Washington: Die USA wollen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur heute ihren Ausstieg aus dem INF-Abrüstungsvertrag ankündigen. Die Vereinigten Staaten haben demnach bereits die NATO-Verbündeten über ihr Vorhaben informiert. Das Militärbündnis plane, die US-Entscheidung nach der Bekanntgabe so schnell wie möglich mit einer Erklärung zu unterstützen. Die USA und die anderen Nato-Staaten werfen Russland vor, mit neuen Marschflugkörpern gegen den Vertrag zu verstoßen. Washington hatte Moskau ein Ultimatum gesetzt, um die Zerstörung der Raketen zuzusagen. Es läuft am Sonnabend aus.| 01.02.2019 03:00 Uhr

Facebook löscht manipulierte Seiten

Menlo Park: Facebook hat nach eigenen Angaben eine großangelegte Manipulations-Kampagne gestoppt, die mutmaßlich aus dem Iran gesteuert wurde. Hunderte gefälschte Seiten und Accounts seien gelöscht worden, teilte der US-Konzern mit. Sie waren demnach in 26 Ländern aktiv, darunter auch in Deutschland. Die Urheber hätten sich als Einwohner der jeweiligen Staaten ausgegeben und als Nachrichten getarnte Botschaften zu aktuellen Themen eingestellt. Dabei sei es zum Beispiel um den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sowie um die Lage in Syrien gegangen.| 01.02.2019 03:00 Uhr