Zwischen Hamburg und Haiti

Rio in Zeiten von Corona

Rio de Janeiro im Jahr 2020 - kaum Menschen am weltberühmten Strand von Ipanema © NDR Foto: Tom Noga

Ein Feature von Tom Noga

Ein Strand voller Menschen unter dem Zuckerhut von Rio de Janeiro, Brasilien, im Januar 2021 © picture alliance / ZUMAPRESS.com | Ellan Lustosa Foto: Ellan Lustosa
Menschen am Strand so weit das Auge reicht: das ist Rio de Janeiro im Januar 2021.

Die Bilder haben wir gesehen: Copacabana und Ipanema, die Traumstrände in Rio de Janeiro, vollgepackt mit Menschen, die dicht an dicht stehen, liegen, sitzen. Trotz Social Distancing. Und trotz P.1., der brasilianischen Mutante des Coronavirus. Das ist Rio de Janeiro im Februar 2021.

Rio im Frühjahr 2020: Menschenleere Strände

Wir erinnern uns aber auch an Bilder aus dem letzten Frühjahr: verwaiste Strände, geschlossene Bars, Zuckerhut und Corcovado menschenleer. Das war Rio im Frühjahr 2020.

Für die cariocas, die Bewohner Rios, waren das düstere Monate. Denn für sie sind Geselligkeit und Gleichmut quasi Naturrechte, die sie einfordern, und sei es nur für einen kurzen Moment. Fürs Sonnenbaden in Ipanema, für die durchtanzte Nacht im Ausgehviertel Lapa, für Fla-Flu, das legendäre Fußball-Derby zwischen Flamengo und Fluminense im Maracanã oder mit Freunden in der Bar an der Straßenecke. Und für den Karneval, der nirgends leidenschaftlicher gefeiert wird als in der cidade maravilhosa. Aber der ist abgesagt.

 

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Musik in der Sendung

Fairuz: Li Beirut
Rachid Taha: Ya Raye
Sabah: Allo Bayrout

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