NDR Info - Redezeit

Teures Leben und Konjunktursorgen - Wie sichere ich mein Geld?

Donnerstag, 30. Juni 2022, 21:03 bis 22:00 Uhr, NDR Info

Ein 100-Euro-Geldschein steckt in einer Tankklappe am Auto. © fotolia.com Foto: babimu

Teuer, teurer, Energiekosten - so fühlt es sich derzeit für viele Verbraucherinnen und Verbraucher an, mit Blick auf die Tankstelle, die Heizkosten und die Stromrechnung. Aber die Preissteigerungen ziehen sich durch den gesamten Alltag: Lebensmittel, Hygieneartikel, Urlaubsreisen, Dienstleistungen - alles scheint kostspieliger zu werden. Fakt ist: Die Inflation liegt aktuell bei knapp acht Prozent. Einige Experten rechnen damit, dass dieser Wert in den kommenden Monaten noch steigen wird.

Von Neun-Euro-Ticket bis Einmalzahlung - wie kann der Staat entlasten?

Nicht alle Belastungen durch Krieg und Inflation werden durch die Politik auszugleichen sein. Aber Instrumente wie das Neun-Euro-Ticket, der Tankrabatt und ein Energiegeld sollen Abhilfe schaffen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat nun eine steuerfreie Einmalzahlung für Beschäftigte ins Spiel gebracht, um die Last durch die Preissteigerung abzufedern. Reicht das?

Gleichzeitig steht auch der Staatshaushalt unter enormem Druck. Dieser Haushalt werde ein fundamental anderer sein, sagt Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP): Ukraine-Krieg, Rekordinflation, Entlastungspakete und das alles unter Einhaltung der Schuldenbremse. Wie viel Spielraum ist da noch?

Weitere Informationen
Brennende Gasflammen eines Gasherdes. © fotolia.com Foto:  by-studio

Günstiger leben - so geht's

Die Energie- und Lebensmittelpreise sind als Folge des Ukraine-Kriegs auf Rekord-Niveau. Tipps zum Sparen im Haushalt und beim Einkaufen. mehr

Doppelte Herausforderung: Sparen und das Ersparte sichern

Wie gehen wir als Verbraucherinnen und Verbraucher mit diesen finanziell schwierigen Zeiten um? Wie passen wir unser Konsumverhalten an? Der Paritätische Wohlfahrtsverband etwa befürchtet im Falle einer anhaltend hohen Inflation eine massive gesellschaftliche Spaltung. Wie viel Solidarität ist gefragt und möglich?

Sparen im Alltag ist für immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher inzwischen existenziell, für viele Menschen aber auch längst nicht alles. Denn Sorgen gibt es ebenso rund um das Ersparte. Wie sollten wir anlegen, um das eigene Vermögen - bei wieder steigenden Zinsen und volatilen Aktienmärkten - bestmöglich zu sichern?

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An den Redezeit-Sendetagen können Sie ab 19.30 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer (08000) 44 17 77 anrufen und Ihre Fragen stellen. Aus dem Ausland lautet die Nummer +49 (40) 441777. Oder Sie schreiben eine Mail mit dem ganz unten auf dieser Seite anhängenden Formular.

Die Sendung können Sie hier im NDR Info Radio-Livestream verfolgen.

Redezeit-Moderator Michael Weidemann begrüßt als Gäste:

Julia Bousboa
Referentin beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V.

Dr. Dirck Süß
Geschäftsführer Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)

Matthias Urbach
Stellvertretender Chefredakteur des Online-Verbrauchermagazins "Finanztip"

 

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