NDR Info - Redezeit - Themenabend

Diskussion um Rente mit 68 - Unvermeidbar oder unzumutbar?

Mittwoch, 16. Juni 2021, 20:33 bis 22:00 Uhr, NDR Info

Ein älteres Paar schaut auf ein Schriftstück. © Colourbox
Ein älteres Paar schaut auf ein Schriftstück. © Colourbox
Muss die Rente an die allgemeine Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt werden?

Wie lange werden wir in Zukunft arbeiten müssen? Und kann die Rente noch zum Leben reichen? Eine Expertenrunde hat dazu gerade in einem Gutachten für die Bundesregierung die Rente mit 68 vorgeschlagen. Demnach soll das Renteneintrittsalter in mehreren Schritten erhöht werden und bis zum Jahr 2042 auf 68 Jahre steigen. Das hat heftige Diskussionen ausgelöst. Die Einen wollen unbedingt an der Rente mit 67 festhalten. Andere erwarten mittelfristig einen Renteneintritt mit 70 Jahren.Denn eines ist klar: Die Gesellschaft wird immer älter. Bei der Rente stehen in Deutschland auf Dauer zu viele Empfänger zu wenigen Beitragszahlern gegenüber.

Droht also der viel zitierte „Renten-Schock“? Hat die Rentenpolitik zu lange den Anschein erweckt, es gäbe kein Problem? Manche Wirtschaftswissenschaftler vergleichen das Thema schon ansatzweise mit dem Klimawandel – Auch da habe man sich lange gescheut, die Realitäten ernst zu nehmen. Muss die Rente an die allgemeine Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt werden? Und welche Lösung wollen vor allem junge Menschen, die am stärksten von steigenden Rentenbeiträgen betroffen sein werden?

NDR-Info Moderator Michael Weidemannbegüßte als Gäste:

Prof. Dr. Ute Klammer
Mitglied im Sozialbeirat der Bundesregierung und wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ)

Prof. Dr. med. Hans-Martin Hasselhorn
Facharzt für Arbeitsmedizin, Leiter des Fachgebiets Arbeitswissenschaften an der Universität Wuppertal

Jessica Rosenthal
Bundesvorsitzende der Jusos

 

 

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