NDR Info Hintergrund

An der Grenze zu Myanmar - Menschen zwischen Hoffnung und Verzweiflung

Sonntag, 02. Oktober 2022, 20:15 bis 20:30 Uhr, NDR Info

Blutverschmierte Schultasche mit Büchern auf dem Boden einer Schule, nach einem Luftangriff der Militäjunta. © picture alliance

Ein Feature von Jennifer Johnston, ARD Studio Südostasien

Geflüchtete Frauen der Karen-Volksgruppe gehen in einem Lager an der Grenze zwischen Thailand und Myanmar (in Thailand). © picture alliance /SOPA via ZUMA Foto: Chaiwat Subprasom
Die Flüchtlingslager in Thailand sind zumindest ein Schutz vor militärischen Angriffen.

Im Februar 2021 hat das Militär in Myanmar die demokratisch gewählte Regierung von Aung San Suu Kyi gestürzt. Doch bis heute haben die neuen Herrscher das Land nicht unter ihre vollständige Kontrolle gebracht. Es gibt eine zivile Widerstandsbewegung und besonders viele junge Menschen, die das Regime mit Waffengewalt bekämpfen wollen.

Aber wer sich der Junta widersetzt, muss damit rechnen, gefangen genommen und gefoltert zu werden. Auch die Todesstrafe wurde vor kurzem wieder eingeführt. Die Vereinten Nationen schätzen, dass rund 15.000 Menschen seit dem Putsch inhaftiert wurden, mehr als 2000 seien zu Tode gekommen. Unsere Korrespondentin war im Grenzgebiet von Thailand und Myanmar unterwegs.

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