Stand: 29.01.2020 00:29 Uhr

Wolken, Regen, Wind: Im Norden wird es ungemütlich

Eine Gruppe Männer und Frauen geht bei Regen mit Schirmen über die Hamburger Landungsbrücken. © dpa Foto: Axel Heimken
Regen, Graupelschauer und Wind werden die Norddeutschen weiter durch die Woche begleiten.

In Norddeutschland bleibt es feucht und kühl: Auf einen ungemütlichen Montag folgte kräftiger Regen am Dienstag. Auch Schnee- und Graupelschauer fielen in einigen Teilen Norddeutschlands - es wurde mitunter sogar kurzzeitig ein wenig glatt auf einigen Straßen. Dazu wehte ein kräftiger Wind von Südwesten her. Die erwartete schwere Sturmlage blieb aber aus.

Es bleibt ungemütlich

Am Mittwoch lassen Regen und Wind nach, dann werden immer noch maximal 5 Grad im südlichen Niedersachsen und bis sechs Grad in Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Hamburg erreicht. Der ungemütliche, aber milde Trend zieht sich in Schleswig-Holstein und Hamburg für den Rest der Woche durch. Es bleibt wechselhaft, immer wieder kommt es zu Schauern und Regen.

Milder Trend setzt sich fort

In der Nacht zum Donnerstag sinkt die Temperatur auf vier Grad. An der See kommt es zu Sturmböen. Am Sonnabend steigt die Temperatur in Hamburg tagsüber auf elf Grad und in der Nacht fällt sie nur leicht auf acht. Damit setzt sich das milde Wetter vom Januar bis Anfang Februar fort.

Vorhersage
Blick auf die Außenalster bei diesigem Wetter © NDR Foto: Eduard Valentin

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Schnee im Harz, aber kein Wintereinbruch

Und der Winter? Ein Kälteeinbruch sei im Norden auch weiterhin nicht in Sicht, sagt Peter Hartmann, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Im Harz könne es diese Woche in Lagen über 400 Meter zwar kräftig schneien, doch mit den milden Temperaturen zum Ende der Woche sei es auch mit der weißen Pracht wohl schnell wieder vorbei.

Weitere Informationen
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NDR Info | Nachrichten | 27.01.2020 | 12:00 Uhr

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