Menschen stehen auf dem Rollfeld und gehen an Bord eines US-Transportflugzeugs von Typ C-17 Globemaster III während ihrer Evakuierung am Hamid Karzai International Airport in Afghanistan. © U.S. Marines/ZUMA Press Wire Service/dpa

Warten auf neue Sprachnachricht von Malala

Sendung: Die Korrespondenten in Neu-Delhi | 30.08.2021 | 17:00 Uhr | von Jürgen Webermann
26 Min | Verfügbar bis 30.08.2022

Korrespondentin Silke hat zuletzt am Sonntag eine WhatsApp von der Studentin aus Kabul bekommen, die wir hier im Podcast Malala nennen. Zu diesem Zeitpunkt war sie erneut an einem Checkpoint abgewiesen worden und verzweifelt, weil der erneute Ausreiseversuch gescheitert war. Malala musste also mit ihrer Mutter, ihrem Bruder und ihren beiden Schwestern zurück in ihr Versteck. Die Taliban entscheiden inzwischen darüber, wer überhaupt noch zum Flughafen darf. Malala ist 20 Jahre alt, in dem Jahr geboren, als die NATO-Truppen in ihr Land kamen. Bislang kannte sie die Taliban nur aus Erzählungen ihrer Mutter oder von Videos. Jetzt sieht sie die bewaffneten Islamisten täglich aus dem Fenster ihres Verstecks heraus unten auf der Straße patrouillieren. Silke und Jürgen sprechen in dieser Podcast-Folge auch darüber, warum der Kontakt von Reporterinnen zu Afghaninnen so wichtig ist, um das Land besser zu verstehen.

Ausreise nur mit Aufnahmezusage
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/deutschland-ortskraefte-evakuierungen-101.html