Stand: 14.11.2019 16:45 Uhr

Warnstreik beim Norddeutschen Rundfunk

Die Gewerkschaft ver.di hat im Zusammenhang mit den laufenden Vergütungstarifverhandlungen von Donnerstag bis Sonnabend um 3 Uhr erneut zu einem Warnstreik in den ARD-Anstalten und damit auch beim Norddeutschen Rundfunk aufgerufen.

Durch den Streik in Hamburg kam es am Donnerstag in den Tagesschau-Ausgaben im ARD-Morgenmagazin von 6.30 Uhr bis 8.30 Uhr zu Beeinträchtigungen. Hintergrundbilder im Studio und Einspielfilme konnten nicht gezeigt werden, weil ein Kollege für die Bildmischung fehlte.

Informationen über mögliche Änderungen im Programm

Der NDR versucht, die Auswirkungen des Warnstreiks auf seine Programme so gering wie möglich zu halten. Über Änderungen vom geplanten Sendeablauf informiert der NDR in seinen Programmen, auf NDR.de in der Programmvorschau sowie im Videotext. Der NDR bittet alle, die die Angebote nutzen, um Verständnis.

Spitzengespräch fand in Berlin statt

In bisher sechs Gehalts- und Honorartarifverhandlungsrunden haben die Gewerkschaften und die NDR Geschäftsleitung ihre Positionen ausgetauscht. Die bisher letzte Verhandlungsrunde fand am 24. Oktober statt. Am 25. Oktober 2019 fand mit den Gewerkschaften ver.di, DJV und DOV in Berlin ein Spitzengespräch statt. Der NDR hat den Gewerkschaften signalisiert, dass die im Spitzengespräch beratenen Lösungsmöglichkeiten in die Verhandlungen in den Anstalten einfließen werden.

Der NDR ist verpflichtet, mit dem ihm von den Beitragszahlenden zur Verfügung gestellten Geld verantwortungsbewusst umzugehen. Die nächste Verhandlungsrunde im NDR ist für den 26. November geplant. Bereits am 19. Juni, 18. September und 6. November hatte ver.di zu Warnstreiks im NDR aufgerufen.

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