Die Strecke des Transib in verschneiter Landschaft © NDR Foto: Rita Knobel-Ulrich

Unterwegs mit der Transsib

Sendung: Zwischen Hamburg und Haiti | 05.09.2021 | 09:30 Uhr | von Knobel-Ulrich, Rita
34 Min | Verfügbar bis 03.09.2022

Eine Sendung von Rita Knobel-Ulrich

Es ist die "Mutter aller Zugreisen", die Fahrt mit der Transsib durch das größte Land der Erde: Fast 10.000 Kilometer von Moskau nach Peking. Ein komfortabler, gar ein luxuriöser Zug ist sie nicht. Russen nutzen sie mit Kisten, Koffern und Kindern als preiswertes Transportmittel vom europäischen Westen Russlands nach Sibirien, für Rucksackreisende aus den kleinen Ländern Europas ist sie dagegen ein Abenteuer. Draußen ziehen endlose Birkenwälder, kleine Dörfer, riesige aus dem Boden gestampfte Städte wie Novosibirsk "Neusibirien" vorbei.


Temperaturunterschiede von minus 50 Grad im Winter

Unterwegs stehen immer wieder Streckenwärterinnen mit einer kleinen gelben Fahne und signalisieren freie Fahrt, Gleisarbeiter sind unablässig dabei, die Trasse in Ordnung zu halten, denn die Schienen müssen Temperaturunterschiede von minus 50 Grad im Winter und plus 30 Grad im Sommer aushalten. Es geht am Baikalsee entlang, für Russen ein "Heiliges Meer", durch die Wüste Gobi und die Mongolei, an der Großen Mauer entlang bis nach Peking.

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Die Strecke des Transib in verschneiter Landschaft © NDR Foto: Rita Knobel-Ulrich

Mit der Transsib von Moskau bis Peking

Fast 10.000 Kilometer fährt die Transib von Moskau nach Peking. Ein komfortabler, gar ein luxuriöser Zug ist sie nicht. mehr