Die Rotklinkerfassade der Synagoge in Schwerin © NDR Foto: Axel Seitz

Synagoge zwischen Dom und Schloss - Jüdisches Leben in Schwerin

Sendung: NDR Info Hintergrund | 25.02.2021 | 20:35 Uhr | von Seitz, Axel
15 Min | Verfügbar bis 25.02.2022

Seit rund 450 Jahren leben Juden in Schwerin. Doch ohne jüdische Emigranten gäbe es heute kein Judentum in der Stadt.

In Schwerin leben seit rund 450 Jahren Juden, seit 250 Jahren steht mitten in der Stadt - mit Unterbrechungen - eine Synagoge. Doch erst mit dem Zuzug jüdischer Emigranten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion wuchs die Jüdische Gemeinde so stark wie noch nie in der Geschichte Schwerins. 1994 neu gegründet, konnte die Gemeinde im vergangenen Vierteljahrhundert einen Friedhof errichten, eine neue Synagoge bauen und das Gemeindezentrum erweitern. Ohne die jüdischen Emigranten gäbe es heute kein Judentum in Schwerin. Die Geschichte einer neuen Gemeinde, die allerdings auch nach wie vor mit dem Erbe zweier Diktaturen konfrontiert ist.