Slum in Caracas © dpa picture alliance Foto: Diego Cupolo

Suburbia wird Utopia - Stadtplanung durch die Ärmsten der Armen

Sendung: NDR Info Hintergrund | 19.04.2021 | 20:33 Uhr | von Heckmann, Ulrike
25 Min | Verfügbar bis 19.04.2022

Zusammenschnitt einer digitalen Diskussion im Rahmen des Herrenhäuser Forum der VW-Stiftung vom 15. April 2021

Bis 2050 werden drei Viertel der Weltbevölkerung in Städten leben. Besonders auf der Südhalbkugel vollzieht sich die Urbanisierung mit atemberaubender Geschwindigkeit. Die Gestaltung dieser Mega-Cities übernehmen immer seltener Stadtarchitekt*innen, sondern zunehmend die Ärmsten der Armen. Nicht fertig gestellte Bürotürme werden zum Heim tausender Menschen, Flüchtlingslager zu Städten, selbst organisiert und an den Bedürfnissen der Bewohner*innen orientiert. Statt die "Slumdogs" zu ignorieren, muss ihre Intelligenz und ihr Einfallsreichtum genutzt werden, denn die Bevölkerungszunahme in den großen Städten ist längst auch in den westeuropäischen Industrienationen zu beobachten.


Wie sind die informellen Selbstbauprojekte organisiert? Welches Potenzial setzt eine fehlende Infrastruktur frei?

Darüber diskutieren:

Prof. Dr.-Ing. Astrid Ley, Städtebauinstitut, Universität Stuttgart

Prof. Dr. Hannes Taubenböck, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Klaus Teschner, Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V.

Prof. Dipl.-Ing. Christian Werthmann, Institut für Landschaftsarchitektur, Universität Hannover 

Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info

Die Slums Manilas, in denen die Polizei auf Weisung des Präsidenten hart gegen Drogendealer vorgeht. © NDR Foto: Holger Senzel

Suburbia wird Utopia - Wie die Ärmsten der Armen Städte gestalten

Eine Diskussion im Rahmen des Herrenhäuser Forum zum rasanten Bevölkerungswachstum in Großstädten auf der Südhalbkugel. mehr