Der Rhonegletscher © dpa Foto: Urs Flueeler

Schmelzende Landschaften: Das Sterben der Gletscher

Sendung: NDR Info Hintergrund | 12.08.2021 | 20:33 Uhr | von Dietrich Karl Mäurer
25 Min | Verfügbar bis 12.08.2022

Der Weltklimarat hat in seinem neusten Bericht eindringlich gewarnt: Die Erde erwärme sich schneller, als bislang angenommen, und werde bereits in zehn Jahren anderthalb Grad wärmer sein als im vorindustriellen Zeitalter - zehn Jahre früher als noch 2018 prognostiziert. Die Erderwärmung sei "eindeutig" durch den Menschen verursacht, heißt es in dem IPCC-Bericht weiter. Einige Auswirkungen der Erderwärmung wie der Anstieg der Meeresspiegel und das Schmelzen der Gletscher sind nach Angaben der UN-Klimaexperten bereits heute "unumkehrbar".

Das Schmelzen der Gletscher wird in der Schweiz seit Jahren beobachtet: 15.000 Jahre alte Eismassen verschwinden. Schon aus wirtschaftlichen Gründen, um etwa Skigebiete zu schützen, gibt es Versuche, das Schmelzen zu verzögern: So werden die Gletscher-Eismassen im Sommer abgedeckt oder mit Schneemaschinen schützende Teppiche aus Wasser über sie gelegt. Doch das alles hilft nur wenig, berichtet Dietrich Karl Mäurer.

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