Johannes Müllner als Schlosser-Azubi in den 1950er-Jahren. © privat

Rheinischer Kapitalismus (6/12)

Sendung: Deine Geschichte – unsere Geschichte | 04.07.2021 | 14:30 Uhr | von Ulrike Bosse und Katharina Kaufmann
36 Min | Verfügbar bis 04.07.2022

Während die DDR zunächst unter sowjetischen Demontagen litt, profitiert die Bundesrepublik vom Marshallplan der USA. Der für den Wirtschaftsaufbau zuständige Politiker Ludwig Erhard (CDU), glaubt an das Leistungsprinzip statt an Dirigismus und an eine marktwirtschaftlich-sozialstaatliche Ordnung. Das Leben der Menschen ist von harten, langen Arbeitstagen geprägt - erst gegen Ende des Jahrzehnts gibt es erste Erfolge im Kampf um eine Arbeitszeitreduzierung. Die Sozialpartnerschaft zwischen Gewerkschaften und Arbeitnehmern trägt zum "Wirtschaftswunder" bei. | Hintergrundinformationen: Mit sozialer Marktwirtschaft zum "Wirtschaftswunder" https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sozialemarktwirtschaft100.html | Was war der Marshallplan? https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/wirtschaftslexikon249.html | Die Währungsreform 1948 https://ndr.de/nachrichten/info/sendungen/zeitzeichen/audio164115.html | Ludwig Erhard: Der Vater des deutschen "Wirtschaftswunders" https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio102263.html

Verkäuferin und Kundinnen in einer Fleischerei, Aufnahme um 1951. © picture-alliance / akg-images / Erich Lessing Foto: Erich Lessing

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