Logo der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einem Smartphone vor einer visuellen Darstellung der neu entdeckten Virusvariante Omikron © picture alliance Foto: Andre M. Chang

Omikron: Was über die neue Coronavirus-Variante bekannt ist

Stand: 27.01.2022 20:13 Uhr

Seit November 2021 ist eine neue Coronavirus-Variante bekannt, vor der selbst Geimpfte und Genesene keinen optimalen Schutz haben: Omikron. Von der WHO wurde die Mutante als "besorgniserregend" klassifiziert. Die Variante ist mittlerweile in Deutschland dominant und breitet sich auch in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern rasant aus. Was wir derzeit über B.1.1.529 wissen.

Welche Auswirkungen hat Omikron auf den Pandemie-Verlauf?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Risiko der Corona-Variante B.1.1.529 seit dem 29. November als "sehr hoch" ein. Omikron wird als "besorgniserregend" bezeichnet. Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition ein Signal, dass eine Variante ansteckender sein oder zu schwereren Krankheitsverläufen führen kann. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind. Als "besorgniserregend" hatte die WHO bislang nur die Varianten Alpha, Beta, Gamma und Delta eingestuft.

Die WHO warnt vor der Entstehung noch gefährlicherer Virusvarianten. Notfallexpertin Catherine Smallwood betonte, je stärker sich Omikron ausbreite und vermehre, "desto wahrscheinlicher ist es, dass es eine neue Variante hervorbringt". Zudem warnte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus davor, die Omikron-Variante als "mild" einzustufen: "Menschen müssen auch wegen Omikron ins Krankenhaus und es tötet Menschen."

 

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NDR Info | Aktuell | 27.01.2022 | 14:00 Uhr

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