Flagge von Oklahoma © dpa picture alliance Foto: McPhoto

Oklahoma! Republikanischer wird's nicht

Sendung: NDR Info Hintergrund | 21.06.2021 | 12:00 Uhr | von Katrin Brand
25 Min | Verfügbar bis 21.06.2022

Oklahoma ist sehr religiös und konservativ geprägt. Afro-Amerikaner und indigene Stämme fordern ein neues Geschichtsbewusstsein.

Oklahoma, im zentralen Süden der USA gelegen, wählt seit Jahrzehnten verlässlich konservativ. Erst 1907 schloss es sich den Vereinigten Staaten von Amerika an. Oklahoma feiert die Freiheit des Individuums und brüstet sich mit niedrigen Steuern. Die Kirchen sind eine starke Kraft, Abtreibung soll möglichst bald verboten werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit Rassismus wird von den meisten der knapp vier Millionen Einwohnern nicht gewünscht. Doch neue Bewegungen stellen die tradierte Gedankenwelt der Okies, wie sie genannt werden, in Frage. Afro-Amerikaner und Native Americans wie Cherokee, Chickasaw und Choctaw fordern, dass sich Oklahoma zu seiner Geschichte bekennen muss.

Donald Trump und Gouverneur Kevin Stitt © dpa picture alliance Foto: Chris Kleponis

Oklahoma! Republikanischer wird's nicht

Im konservativen US-Bundesstaat Oklahoma wird eine Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus nicht gewünscht. mehr