Stand: 12.01.2020 19:00 Uhr

Mild, aber ungemütlich: So wird das Wetter im Norden

Ein Paar läuft bei Regen mit Schirmen am Strand entlang © dpa Foto: Bernd Wüstneck
Beim Strandspaziergang sollte man dieser Tage den Regenschirm nicht vergessen.

Frühlingshafte Temperaturen mitten im Januar: Bis zu 14 Grad sind am Mittwoch in Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern möglich, am nördlichen Rand des Harzes sogar bis zu 15 Grad. Und auch in Schleswig-Holstein steigt das Thermometer Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge auf 10 bis 13 Grad. Wer sich schon auf einen Kaffee im Freien gefreut hat, der dürfte allerdings enttäuscht werden: Es wird ziemlich ungemütlich.

Vorhersage
Blick auf die Außenalster bei diesigem Wetter © NDR Foto: Eduard Valentin

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Ausgeprägtes Tief über dem Atlantik

Grund für die milden Temperaturen ist ein ausgeprägtes Tiefdruckgebiet über dem Atlantik, das in den nächsten Tagen Richtung Nordosten zieht und warme Luft, aber auch Wind und Regen in den Norden bringt. Bleibt es am Montag noch weitgehend trocken und kühl bei Temperaturen bis maximal 9 Grad im Raum Hannover, wird es von Dienstag an zunehmend wolkiger und nass. Die Temperaturen steigen dann bereits auf bis zu 12 Grad, wie DWD-Meteorologe Markus Eifried prognostiziert. Für Mittwoch erwartet er den wärmsten Tag der Woche, an dem sich nach freundlichem Beginn wieder dichte Wolken bilden, die auch immer wieder Regen bringen.

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Stürmische Böen im Binnenland

Dazu wird es ziemlich windig: Sowohl für Dienstagmorgen als auch für Mittwochmorgen erwartet der Meteorologe Sturmböen an der Nordseeküste und im Harz, im Binnenland sind stürmische Böen möglich. Richtig austoben werde sich das Sturmtief aber nicht in Norddeutschland, sondern über den britischen Inseln.

Generell sei eine solche Wetterlage im Januar nicht sonderlich ungewöhnlich, sagt Eifried: "Es kann immer wieder mal zu einem massiven Warmluftvorstoß, aber auch zu einem Kaltluftvorstoß kommen", sagt er.

Wintereinbruch weiter nicht in Sicht

Ab Donnerstag wird es den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes zufolge wieder kühler, auch der Wind soll allmählich nachlassen. Die Temperaturen sinken zum Wochenende dann wieder auf maximal 5 Grad.

Ob dann der Winter Einzug hält? Ein dauerhafter Kaltluftvorstoß sei für den Norden derzeit jedenfalls nicht ins Sicht, sagt Meteorologe Eifried.

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NDR Info | Nachrichten | 13.01.2020 | 08:00 Uhr

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