Einige Kunden in der Innenstadt. © dpa-Bildfunk Foto: Tobias Hase

Lockdown, Ladenmieten, Leerstände - Innenstädte in der Krise

Sendung: NDR Info Hintergrund | 31.03.2021 | 20:35 Uhr | von Christophersen, Claas
15 Min | Verfügbar bis 30.03.2022

Deutschland steht angesichts weiter steigender Infektionszahlen vor einem verschärften Lockdown. Wie der aussehen wird, ist politisch nach der verpatzten Nachteinigung zum Oster-Lockdown auf dem letzten Bund-Länder-Gipfel noch offen. Die Anfang März eingeleiteten vorsichtigen Öffnungen im Einzelhandel sind in Teilen des Landes schon wieder zurückgenommen worden. Für Boutiquebesitzer*innen, Filialketten und Betreiber von Einkaufszentren könnten sich die Aussichten weiter verdüstern. Etliche Einzelhändler haben in den vergangenen Monaten ihr Geschäft bereits aufgeben müssen.

Viele Innenstädte wirken seit der Corona-Pandemie gespenstisch leer, fast wie ausgestorben. Leerstehende Ladengeschäfte in Fußgängerzonen zeigen die Schattenseiten des boomenden Onlinehandels. Doch Einkaufsviertel in Citylagen sind nicht erst durch Corona in die Krise gestürzt. Hohe Gewerbemieten, die sich oft nur große Handelsketten leisten können, sorgen in vielen Innenstädten für ein uniformes, austauschbares Warenangebot.

Stadtplaner und Handelsforscher tüfteln deshalb an neuen Shopping- und Erlebniskonzepten, um auch jüngere Menschen in die Innenstädte zu locken. Beispiele aus Norddeutschland zeigen, wie es funktionieren könnte ….