Dieses von der ukrainischen Armee veröffentlichten Handoutbild aus Drohnenaufnahmen soll einen Angriff auf eine russische Panzerkolonne in der Nähe von Brovary im Nordosten von Kiew am Mittwoch, 09.03.2022, zeigen. © dpa-Bildfunk

Laut britischem Geheimdienst verliert Russland an Kampfkraft

Sendung: Krieg in Europa – das Update zur Lage in der Ukraine | 02.05.2022 | 17:00 Uhr | von Benjamin Kirsch
6 Min | Verfügbar bis 02.05.2023

Russland hat nach Einschätzung britischer Geheimdienste seit Beginn seines Angriffskriegs in der Ukraine massiv an Kampfkraft verloren. Zu Beginn des Einmarschs habe Moskau mehr als 120 Bataillone eingesetzt - das entspreche etwa zwei Drittel aller russischen Bodentruppen. Die britischen Geheimdienste gehen davon aus, dass inzwischen mehr als 30 der 120 Bataillone nicht mehr einsatzbereit sind. Es könne Jahre dauern, bis Russland seine alte Kampfstärke wieder hergestellt habe.
Schon seit Wochen veröffentlicht die britische Regierung in ungewöhnlich offener Art und Weise regelmäßig Geheimdienstinformationen zum Verlauf des Angriffskrieges. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.