Interview im Hoh-Regenwald © ARD Foto: Katharina Wilhelm

Kühler Norden unter Stress - Klimawandel in den USA

Sendung: NDR Info Hintergrund | 08.11.2021 | 20:33 Uhr | von Katharina Wilhelm
25 Min | Verfügbar bis 08.11.2022

Der Sommer im klimatisch gemäßigten Nordwesten der USA war extrem heiß. Tiere und Pflanzen im Nationalpark litten.

Die Olympische Halbinsel, der nordwestlichste Zipfel der Vereinigten Staaten, ist bekannt für ihr „schlechtes“ Wetter. Etwa die Hälfte der Halbinsel ist Teil eines Nationalparks mit Regenwäldern voller Farne, Flechten und moosbedeckter Bäumen. In den Wäldern leben Bären, Berglöwen, Hirsche und die berühmte Bananenschnecke. Im Ozean tummeln sich Schwertwale und Delfine. Diese Region ist durch die Hitzewelle im Juni, die alle bisherigen Rekorde brach, besonders stark beeinträchtigt worden. Bis zu 45 Grad heiß wurde es in einigen Regionen, obwohl hier sonst ein moderates bis gemäßigtes Klima herrscht. Nicht nur die Menschen litten unter den heißen Temperaturen, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt. Einige Seesterne und Muscheln sind laut Biologen regelrecht gekocht worden.

Strand, Leute und Wälder und Felsen am Ruby Beach © ARD Foto: Katharina Wilhelm

Kühler Norden unter Stress - Klimawandel in den USA

Temperaturen bis zu 45 Grad im Sommer haben dem sonst eher kühlen Norden der USA stark zugesetzt. mehr