Schild "Don't mess with South Texas - No Border Wall". © ARD Foto: Sebastian Hesse

Krise, aber anders - Laredo und die neue US-Migrationspolitik

Sendung: NDR Info Hintergrund | 20.05.2021 | 20:33 Uhr | von Sebastian Hesse
25 Min | Verfügbar bis 19.05.2022

Seit US-Präsident Biden kommen mehr illegale Zuwanderer. Legale Grenzpendler aus Mexiko bleiben fern. Für US-Firmen ein Problem.

US-Präsident Donald Trump ist abgewählt worden - die von ihm geplante Schutzmauer zur mexikanischen Grenze aber noch nicht. Nachfolger Joe Biden hat zwar die Grenzen für Zuwanderer aus Mittelamerika wieder durchlässiger gemacht. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass Migration auch bei den Midterm-Wahlen im November nächsten Jahres ein zentrales Reizthema bleiben wird.
Seit US-Präsident Biden kommen mehr illegale Zuwanderer. Legale Grenzpendler aus Mexiko bleiben fern. Für US-Firmen ein Problem.

Die Republikaner beschwören eine veritable ‚Krise an der Grenze‘ - und seit Bidens Amtsantritt einen dramatischen Anstieg illegaler Migration. Zum Beispiel im texanischen Laredo. Den gibt es in der Tat. Allerdings meiden viele Mexikaner jetzt auch die USA. Sie kommen aus der gegenüberliegenden Stadt Nuevo Laredo nicht mehr zum Shoppen über die Grenze und fehlen als legale Arbeiter in Unternehmen. Kein Wunder also, dass die Menschen in der texanischen Grenzregion die Migrationspolitik weiterhin mit gemischten Gefühlen verfolgen.

Die Shownotes zur Folge:
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-grenze-laredo-103.html

Schild mit Hinweis auf die "Mexiko Bridge" in der Nähe der mexikanischen Grenze. © ARD Foto: Sebastian Hesse

Krise, aber anders - Laredo und die neue US-Migrationspolitik

Einwanderung aus Mexiko in die USA ist weiter ein großes Thema. Auch für die Midterm-Wahlen im nächsten Jahr. mehr