Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis © dpa picture alliance Foto: Dimitrios Karvountzis

Innovation Greece - Tech-Industrie soll Abwanderung stoppen

Sendung: NDR Info Hintergrund | 20.10.2021 | 20:33 Uhr | von Verena Schälter
24 Min | Verfügbar bis 20.10.2022

Viele Fachkräfte haben Griechenland verlassen. Eine Tech-Offensive für ausländische IT-Firmen soll sie zurück locken.

Spätestens die Corona-Krise hat deutlich gemacht: Die griechische Wirtschaft ist zu einseitig auf den Tourismus ausgerichtet. Deswegen setzt die Regierung unter Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis jetzt verstärkt auf die Tech-Industrie. Die Idee: Griechenland soll attraktiver Standort für ausländische IT-Firmen werden. Mit den Unternehmen - so das Kalkül der Regierung - werden auch wieder jene Fachkräfte nach Griechenland zurückkehren, die wegen der Finanzkrise ins Ausland abgewandert sind.


US-Giganten wie Amazon und Microsoft haben bereits angekündigt, in Griechenland investieren zu wollen. So will Microsoft eine Milliarde Dollar in den Aufbau von drei Datenzentren seiner Cloud-Computing-Plattform Azure stecken. Die deutsche Firma Teamviewer ist bereits in Griechenland aktiv, allerdings nicht in Athen oder Thessaloniki, sondern in Ioannina. Die Stadt befindet sich in einer Region, die bislang eher für unberührte Natur und Käseerzeugnisse bekannt war. Doch genau hier plant die griechische Regierung ein kleines Silicon Valley.

Microsoft-Präsident Brad Smith, Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis und Microsoft CEO-Griechenland Theodosis Michalopoulus © dpa picture alliance Foto: Dimitrios Karvountzis

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Griechenland will sich im IT-Berich neu aufstellen, um die Abhängigkeit von der Tourismus-Branche zu verringern. mehr