Sakir, Vorsteher des Bergdorfs Koroda in Dagestan freut sich über das wachsende Interesse von Touristen über seine Region © NDR Foto: Martha Wilczynski

Imagewandel in Dagestan

Sendung: Zwischen Hamburg und Haiti | 16.01.2022 | 09:30 Uhr | von Wilczynski, Martha
29 Min | Verfügbar bis 14.01.2023

Eine Reportage von ARD-Moskau-Korrespondentin Martha Wilczynski.

Dagestan bedeutet Bergland. Aber die wenigsten denken an atemberaubende Landschaften, wenn sie den Namen der russischen Teilrepublik im Nordkaukasus hören. Die Folgen der Tschetschenienkriege, islamistischer Terror und Polizeigewalt - sie haben das Bild Dagestans als undurchschaubare Unruheregion geprägt. Dann kam Corona. Lange waren die russischen Außengrenzen geschlossen, beliebte Reiseziele in Asien und Europa unerreichbar.


Die raue Schönheit des Kaukasus entdecken

Viele Russinnen und Russen fingen also an, ihr eigenes Land zu entdecken - und damit auch die raue Schönheit des Nordkaukasus. Heute ist Dagestan in Russland Trend. Ein Imagewandel, durch den auch das traditionelle Handwerk der Region plötzlich ein Revival erlebt - vor allem in der trendbewussten Metropole Moskau.

NDR Logo
Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Imagewandel-in-Dagestan,audio1045470.html
Eine Starße mit Autos und Plakate im Hintergrund in Dagestan, Russland © NDR Foto: Martha Wilczynski

Dagestan - russische Teilrepublik im Nordkaukasus

Viele Russinnen und Russen fingen in der Pandemie an, ihr eigenes Land zu entdecken - damit auch die raue Schönheit des Nordkaukasus. Heute ist Dagestan in Russland Trend. mehr

Eindrücke aus Dagestan in Russland © NDR Foto: Martha Wilczynski

Dagestan - Touristenboom im Nordkaukasus seit der Pandemie

Es ist vor allem die rauhe und zugleich malerische Natur, die viele Besucher:innen anzieht. Im Jahr 2021 waren es rund eine Million. Bildergalerie