Öffnung nach Corona-Pause: Badegäste geniessen einen Frühsommertag im Hamburger Kaifu-Bad. © picture alliance / dpa Foto: Markus Scholz

Flughäfen, Schwimmbäder, Stadtwerke - Kommunale Unternehmen in der Corona-Krise

Sendung: NDR Info Hintergrund | 13.07.2021 | 20:33 Uhr | von Axel Schröder
27 Min | Verfügbar bis 13.07.2022

Kommunen haben pandemiebedingt mehr Ausgaben und weniger Einnahmen. Auch von eigenen Unternehmen. Beispiele aus Norddeutschland.

Öffentliche Verkehrsmittel und andere öffentliche Dienstleistungen für Bürger*innen haben das gesellschaftliche Leben im Krisenmodus entscheidend abgesichert. Während medizinische und pflegerische Dienste mittlerweile zu einem großen Teil privatisiert worden sind, werden andere Bereiche der Daseinsvorsorge weiterhin von den Kommunen selbst und öffentlichen Unternehmen erbracht. Die langen Zeiten des Lockdowns und der Einschränkungen spiegeln sich in ihren Bilanzen wider - allerdings mit unterschiedlichen Akzenten.

Während Anbieter des Öffentlichen Personennahverkehrs wegen der niedrigen Fahrgastzahlen hohe Defizite eingefahren haben, sind Energie- und Wasserwerke bislang erstaunlich gut durch die Corona-Monate gekommen. Jedenfalls dann, wenn sie in keinem Feriengebiet angesiedelt sind. Wer dagegen wie die Ostfriesischen Inseln hauptsächlich vom Tourismus lebt, Urlauber in den sonnigen Süden bringt wie der Hamburg Airport oder Menschen künstlerisch unterhalten will wie das Deutsche Theater Göttingen, muss sich mit Kurzarbeit und Sparplänen durch die Pandemie hangeln … und darauf hoffen, dass er trotz sinkender Steuereinnahmen vom Bund, Land oder von der Kommune gestützt wird.

Blick von oben auf den Hamburger Flughafen. © picture alliance / dpa Foto: Axel Heimken

Flughäfen, Schwimmbäder, Stadtwerke

In der Corona-Krise haben viele kommunale Unternehmen weniger Einnahmen. Beispiele aus Norddeutschland. mehr