Ein grüner Apfel mit Maßband liegt auf einer Waage. © picture alliance Foto: Cigdem Simsek

Fasten - zwischen Spiritualität und Selbstoptimierung

Sendung: vertikal horizontal. Glaubens- und Gewissensfragen | 21.02.2021 | 07:04 Uhr | von Westhuis, Kirsten; Kothe, Martina
29 Min | Verfügbar bis 20.08.2021

Am vergangenen Mittwoch hat die Fastenzeit begonnen. In den 40 Tagen vor Ostern verzichten viele Christinnen und Christen auf Liebgewonnenes oder auf Gewohntes. Früher war die Fastenzeit eine Zeit der Buße und der Umkehr. Und auch heute nutzen viele Fastende diese Wochen, um die Weichen an bestimmten Stellen ihres Lebens neu zu stellen: Sei es beim Essen, beim Konsum, im persönlichen Verhalten oder in ihrer Beziehung zu Gott. Aber leben wir nicht eigentlich seit bald einem Jahr in einer permanenten Fastenzeit? Die Corona-Maßnahmen zeigen uns schließlich in vielen Lebensbereichen, was Verzicht bedeutet. Doch gerade jetzt kann die Fastenzeit helfen, wieder mehr die eigene Mitte zu finden, sagen Fastende, denn Fasten ist vielmehr als Verzicht. Es eröffnet Freiräume, durchbricht Gewohnheiten und macht Mut zur Veränderung. Was es mit dem christlichen Fasten auf sich hat, welche Tradition dahinter steckt und wie zeitgenössisches Fasten heute aussehen kann – darum geht es heute in „vertikal horizontal. Glaubens- und Gewissensfragen“ auf NDR Info.