Surinamische Gesandte und Femke Halsema, Bürgermeisterin von Amsterdam. © dpa picture alliance Foto: Koen van Weel

Die Ketten sprengen - Die Niederlande und ihre Sklavereigeschichte

Sendung: NDR Info Hintergrund | 22.11.2021 | 20:33 Uhr | von Jakob Mayr - Michael Schneider
25 Min | Verfügbar bis 23.11.2022

Jahrhundertelang haben Niederländer Menschen als Sklaven ausgebeutet. Eine staatliche Entschuldigung fehlt bis heute.

250 Jahre lang haben die Niederlande vom Sklavenhandel profitiert. Menschen wurden aus Afrika verschleppt und in die Kolonien über den Atlantik gebracht oder ins spätere Indonesien. Die Republik der Niederlande wurde reich damit, erst im späten 19. Jahrhundert endete das System der Ausbeutung. Wie heute mit der Geschichte umgegangen werden soll, wird in den Niederlanden kontrovers diskutiert. Gibt es noch so etwas wie Verantwortung, braucht es offizielle Entschuldigungen? Aktivist*innen, Kulturschaffende, Historiker*innen und Politiker*innen beantworten diese Frage höchst unterschiedlich. Eine Entschuldigung von staatlicher Seite fehlt bis heute, aber einzelne Städte gehen voran.

Der surinamische Präsident legt im Kreise anderer einen Kranz nieder. © dpa picture alliance Foto: Ramon van Flyman

Die Ketten sprengen - Die Niederlande und ihre Sklavereigeschichte

Der Sklavenhandel hat die Niederlande einst reich gemacht. Wie das Land mit der Geschichte umgeht, wird kontrovers diskutiert. mehr