Stand: 21.03.2021 21:26 Uhr

Coronavirus-Blog: Kanzleramt will Lockdown bis 18. April

Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Sonntag, 21. März 2021 aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Montagmorgen geht es mit einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:10 Uhr

NDR.de wünscht eine angenehme Nacht

Wir beenden unsere Corona-Berichterstattung für diesen Sonntag und danken für Ihre Aufmerksamkeit. Montag früh geht es in einem neuen Blog weiter.


21:25 Uhr

Kanzleramt will offenbar Lockdown bis 18. April verlängern

Einen Tag vor neuen Bund-Länder-Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie zeichnet sich ab, dass der Lockdown verlängert wird. Nach einem Entwurf aus dem Kanzleramt sollen die Einschränkungen bis zum 18. April bestehen bleiben. Das berichten Agenturen übereinstimmend. In dem Papier heißt es demnach weiter, die vereinbarte "Notbremse" bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 100 müsse konsequent umgesetzt werden. Bei Erreichen dieser Zahl soll es nicht nur keine weiteren Öffnungsschritte geben, sondern auch weitere Einschnitte wie etwa Ausgangsbeschränkungen.

Eine erneute automatische Schließung von Schulen und Kitas wird demnach erst ab einer Inzidenz von 200 gefordert. Bund und Länder sollen dem Entwurf zufolge auch ausdrücklich von nicht zwingend notwendigen Reisen abraten - auch über Ostern.


19:30 Uhr

Hamburg: Tschentscher kündigt Impfungen durch Hausärzte an

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), der Arzt ist, hat sich heute im Impfzentrum in den Messehallen als Hilfskraft verdingt. Er bereitete Spritzen vor und zog den Impfstoff von Biontech/Pfizer auf. Tschentscher teilte bei seinem Besuch mit, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Impfzentrum und den Hausarztpraxen vertieft werden soll. "Das bedeutet, dass wir in Hamburg schon in der kommenden Woche in Schwerpunkt-Praxen erste Impfungen durchführen."

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Peter Tschentscher (SPD), Hamburgs Erster Bürgermeister, steht in den Hamburger Messehallen. © picture alliance/dpa | Georg Wendt Foto: Georg Wendt

Corona-Impfzentrum: Bürgermeister Tschentscher hilft mit

Am Sonntag hat Tschentscher in den Hamburger Messehallen ausgeholfen. Erste Impfungen von Hausärzten seien ab kommender Woche geplant. mehr


18:16 Uhr

Baumann: "Die Länderspiel-Reisen sind alles andere als gut"

In der Fußball-Bundesliga beginnen ab morgen bange Tage, wenn die Profis mit ihren Nationalmannschaften quer durch Europa reisen. In der Zeit des Länderspielfensters im November 2020 kam es zu zahlreichen Corona-Infektionen von Spielern. Im NDR Interview spricht Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann über seine Furcht vor positiven Fällen, die Sicht der Spieler und die vermeintliche Sonderrolle des Fußballs.

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Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann © picture alliance/dpa

Länderspiele: Baumann würde "Spieler lieber in Bremen behalten"

Ab Montag reisen die Fußball-Profis mit ihren Nationalmannschaften quer durch Europa. Werder-Geschäftsführer Frank Baumann sieht das mit Sorge. mehr


16:44 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern: Inzidenzwert steigt auf 73,3

In Mecklenburg-Vorpommern sind innerhalb von 24 Stunden 82 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das sind 18 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt landesweit nun bei 73,3 - am Vortag lag der Wert bei 69,6. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion, womit die Zahl der landesweiten Todesfälle auf 829 stieg.

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7-Tage-Inzidenzkarte für Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Mai 2021

Corona in MV: 260 Neuinfektionen, neun weitere Todesfälle

Der Landesinzidenzwert liegt bei 91,0. Die meisten Neuinfektionen gibt es im Kreis Mecklenburgische Seenplatte. mehr


16:07 Uhr

Küstenländer werben für "kontaktarmen Osterurlaub im eigenen Land"

Die drei norddeutschen Küstenländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollen bei der morgigen Ministerpräsidentenkonferenz für einen "kontaktarmen Osterurlaub im eigenen Land" werben. Dies teilten die Länder am Nachmittag mit. Demnach soll Urlaub nur innerhalb des eigenen Bundeslandes in Einrichtungen mit Selbstversorgung und eigenen sanitären Anlagen zulässig sein - zum Beispiel in einer Ferienwohnung, einem Ferienhaus oder in einem Campingwagen bzw. einem Wohnmobil. Für Hamburg und Bremen solle es gesonderte Regelungen geben. Voraussetzung soll ein negativer PoC-Antigen-Test der Urlauber kurz vor der Anreise sein.

"Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die Bundesregierung einen Urlaub auf Mallorca für sicherer hält als ein Oster-Wochenende mit Testpflicht in einer Ferienwohnung an Nord- oder Ostsee", sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ergänzte: "Zugleich ist das auch ein Signal an die Branche, dass wir den Tourismus Schritt für Schritt wieder hochfahren wollen."

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Schild "Zimmer frei" © dpa Foto: Arno Burgi

Osterurlaub trotz Corona? Das sind die Pläne der Nordländer

Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollen Osterurlaub in den eigenen Grenzen erlauben. mehr


15:49 Uhr

Rostocker Oberbürgermeister verlangt mehr Corona-Hilfen

Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen fordert vom Bund und vom Land Mecklenburg-Vorpommern mehr Hilfen für alle vom Corona-Lockdown Betroffenen. "Öffnungen und Schließungen sind ein schwerer Prozess, aber es darf nicht sein, dass einzelne Unternehmen oder Menschen die Folgen der Pandemie allein tragen müssen", schreibt der parteilose Politiker in einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Hilfen für Unternehmer und für Arbeitnehmer, die seit Monaten ohne Einnahmen oder mit Kurzarbeitergeld auskommen müssten, müssten dringend sofort erhöht und langfristig ermöglicht werden. "Die Inzidenz darf künftig nicht als einziges Kriterium für Maßnahmen herhalten", so Madsen.

Kommunen könnten mit Pilotprojekten neue Strategien und Wissen generieren. "Wir alle können so besser verstehen, wo sich Menschen infizieren, wie sich die Infektionen ausbreiten und welche Alternativen wir im Handeln haben."


14:19 Uhr

Forscher prognostizieren starke dritte Welle

Die dritte Welle der Corona-Pandemie könnte Forschern zufolge wesentlich höher werden als die zweite, falls nicht weitere Maßnahmen wie Schnelltests und Masken ausgebaut werden. Grund sei die hohe Übertragbarkeit der in Großbritannien entdeckten Variante B.1.1.7. Ungeschützte Kontakte in Innenräumen trügen derzeit "dramatisch" zum Infektionsgeschehen bei, schreibt ein Team um den Mobilitätsforscher Kai Nagel von der Technischen Universität Berlin im Modus-Covid-Bericht. Corona-Infektionen erfolgten maßgeblich im eigenen Haushalt, bei privaten Besuchen, auf der Arbeit und in Schulen. "Unsere Simulationen zeigen, dass selbst mit den Restriktionen vom Januar die dritte Welle höhere Inzidenzen aufweisen wird als die zweite", schreibt das Team.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach forderte derweil die Rücknahme aller Lockerungsschritte und eine Verschärfung des Lockdowns. "Ideal wäre ein kurzer harter Lockdown für drei bis vier Wochen, bis das Testen in Schulen und Betrieben richtig steht. Alle Länder, die die Mutation B.1.1.7. in den Griff bekommen haben, brauchten dazu einen härteren Lockdown, als wir ihn derzeit haben. Niemand kam dabei ohne Ausgangssperren aus.


12:20 Uhr

170 Neuinfektionen in Hamburg

Laut Hamburger Sozialbehörde sind heute 170 neue Corona-Fälle registriert worden. Das sind 24 weniger als vergangenen Sonntag. Gestern waren 336 Neuinfektionen gemeldet worden. An Sonn- und Montagen liegen die Zahlen meist niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird und ein Meldeverzug vorliegt. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt bei 114. Fünf Menschen starben mit dem Virus. In den Hamburger Kliniken liegen 90 Menschen mit Covid-19 auf der Intensivstation.


12:12 Uhr

Weil: Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca war "schwerer Fehler"

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wünscht sich, dass erneut eine Reisewarnung für Mallorca ausgesprochen wird. Er bezeichnete die Aufhebung gegenüber dem "RedaktionsNetzwerk" als schweren Fehler.  "Noch mag das Infektionsgeschehen auf Mallorca unkritisch sein, aber wenn über Ostern Menschen aus ganz Europa auf der Insel zusammenkommen, haben wir sofort wieder einen neuen Hotspot." Es müsste eine Testpflicht oder Quarantäne für Rückkehrer gelten. Zudem müssten, wenn Mallorca möglich sei, auch Ferienwohnungen und -häuser in Deutschland buchbar sein, so Weil.

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Ein Flugzeug der Tuifly startet am Flughafen in Hannover. © picture alliance Foto: Julian Stratenschulte

Flughafen Hannover: Tuifly bringt Fluggäste nach Mallorca

Am Sonntag sind zwei Maschinen gestartet. Ministerpräsident Weil fordert eine erneute Reisewarnung für die Balearen. mehr


12:01 Uhr

Entwurf für Bund-Länder-Treffen: Modellregionen und Hilfen für Tourismus?

Die SPD-geführten Bundesländer wollen die Corona-Maßnahmen laut einem Entwurf für das morgige Bund-Länder-Treffen bis in den April fortsetzen. Ein genaues Datum wird in dem Papier nicht genannt. Generelle neue Öffnungsschritte sieht der Entwurf nicht vor - er verweist hingegen auf das "starke Infektionsgeschehen und eine exponentielle Dynamik". Allerdings solle es Ländern und Regionen ermöglicht werden, "zeitlich befristete Modellprojekte" zu starten, um "mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens zu öffnen". 

In dem Entwurf wird zudem erwogen, den Bürgerinnen und Bürgern Ferienreisen nach dem Prinzip des "kontaktarmen Urlaubs" im jeweils eigenen Bundesland zu ermöglichen. Voraussetzung seien die "Beachtung der geltenden Kontaktbeschränkungen, strenge Hygieneauflagen und der Umsetzung eines Testregimes". Dieser Passus in dem Entwurf ist allerdings in eckige Klammern gesetzt; dies bedeutet, dass hier noch Abstimmungsbedarf besteht. Zudem werden in der Vorlage zusätzliche Hilfsprogramme für den Tourismus vorgeschlagen. Dieses Sonderprogramm könnte dann gestartet werden, wenn eine Öffnung an Ostern aufgrund hoher Infektionszahlen nicht möglich ist.

Korrektur: In einer früheren Version hatten wir gemeldet, dass der Entwurf aus dem Bundeskanzleramt stammt. Das ist nicht korrekt. Laut ARD-Hauptstadtstudio stammt der Entwurf von den SPD-geführten Bundesländern.


10:52 Uhr

1.196 Neuinfektionen in Niedersachsen

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt meldet 1.196 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind 85 mehr als Sonntag vergangener Woche. Drei Menschen starben mit dem Virus. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt auf 94,9.


10:52 Uhr

KVH: Hamburg könnte im August weitgehend geimpft sein

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) könnten die Bewohnerinnen und Bewohner der Hansestadt Ende des Sommers weitgehend geimpft sein. "Wenn es gut läuft, die Hausärzte bald eingebunden sind und genug Impfstoff kommt, könnten wir im Juli oder August mit dem Gröbsten durch sein", sagte KVH-Vorstandschef Walter Plassmann dem "Hamburger Abendblatt". Die KVH betreibt das Impfzentrum in den Hamburger Messehallen, in dem täglich 7.000 Menschen geimpft werden können. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) wollte dort heute eine Schicht mitarbeiten, um sich ein besseres Bild von der Lage zu machen. Tschentscher war vor seinem Amt Laborarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).


10:10 Uhr

Gastgewerbe blickt gespannt auf Bund-Länder-Beratungen

Unternehmer im Hotel- und Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern erhoffen sich vom morgigen Bund-Länder-Gipfel Signale für Öffnungsschritte. "Wir hoffen, dass diese Hoffnung dann wirklich mit reellen Vorhaben und Planungen untersetzt werden kann", sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf. In vielen Betrieben laufe die Zeit für Vorbereitungen davon, da in einer Woche die Osterferien beginnen und Unternehmen meist zwei Wochen Vorbereitung brauchen. Woitendorf wiederholte die Möglichkeit, dass die Tourismusländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam eigene Wege beschreiten könnten, sollten morgen keine Perspektiven eröffnet werden.

Die bestehenden Hilfen würden ohne eine Öffnung zu Ostern nicht reichen. "Es muss eine klare Öffnungsperspektive mit einer Teststrategie her" sagte der Präsident des Dehoga Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz. Er forderte, sich von den starren Inzidenz-Regelungen zu trennen. Die Schließungen nunmehr in der 21. Woche seien nicht mehr zu ertragen: "Es werden ganze Branchen geopfert."

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eine junge Frau sitzt im Sand an einem Zaunpfahl am Strand von Warnemünde. © dpa Foto: Jens Büttner

Vor dem Gipfel: Wirtschaft hofft auf Öffnungsschritte

Diese sollen mit einer Teststrategie verknüpft werden. Rostocks OB Madsen wirbt unterdessen für Pilotprojekte. mehr


09:28 Uhr

Polnische Berufspendler hoffen auf Kosten-Erstattung

Nachdem die Bundesregierung Polen wegen hoher Corona-Infektionszahlen zum Hochinzidenzgebiet erklärt hat, fordern Pendler aus dem Nachbarland finanzielle Hilfe zur Abdeckung der Testkosten. "Die deutsche Seite sollte eine Lösung finden, bei der die betroffenen Personen für die Tests nichts bezahlen müssen", sagte Bartosz Marosz von der Bürgerinitiative "Freie Grenzen - Wolne Granice". Die neue Verpflichtung zu häufigen Tests bedeute eine zusätzliche finanzielle Belastung für Berufspendler.

Mecklenburg-Vorpommern hat seit Mitte März Testzentren an den Grenzübergängen in Linken und Ahlbeck eingerichtet. Die Gebühr für einen Corona-Test beträgt dort für Berufspendeler zehn Euro, für alle anderen 20 Euro. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein.

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Ein Grenzpfeiler in den Nationalfarben Polens steht nahe dem Grenzübergang Stadtbrücke zwischen dem polnischen Slubice und Frankfurt (Oder) in Brandenburg.

Polen nun Hochinzidenzgebiet - Pendler kritisieren Testkosten

Mecklenburg Vorpommern solle die Kosten für Tests übernehmen, fordern die polnischen Arbeitnehmer. mehr


08:47 Uhr

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 103,9

Das Robert Koch-Institut hat 13.733 neue Corona-Infektionen registriert. Am Sonntag vor einer Woche waren es 10.790. An Sonntagen und Montagen sind die gemeldeten Zahlen meist niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird und Meldungen verzögert registriert werden. 99 Menschen sind mit dem Virus zusätzlich gestorben. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz überschreitet erstmals seit Ende Januar die Schwelle von 100 - und steigt auf 103,9.


07:52 Uhr

Hausarzt-Impfung nötig, um alle über 80-Jährigen zu erreichen

Viele über 80-Jährige warten darauf, dass ihr Hausarzt sie impfen kann, sagt Anke Richter-Scheer vom Bundeshausärzteverband. Die Anzahl der Impfstoffdosen sei allerdings zu gering, findet sie. "Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir wollen mehr Impfstoffdosen haben." Um vulnerable Gruppen zu erreichen, seien Hausärzte besonders wichtig.


06:20 Uhr

Polen ist Hochinzidenzgebiet

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen wird Polen seit Mitternacht von der Bundesregierung als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Die Einreise aus dem an Mecklenburg-Vorpommern grenzenden Land ist nur noch mit einem negativen Corona-Test erlaubt. Grenzpendler sollen alle 48 Stunden einen negativen Corona-Test vorlegen. Zuvor durfte der Test bis zu vier Tage alt sein. Auch Bulgarien, Zypern, Kuwait, Paraguay und Uruguay stehen ab heute auf der Liste der Hochinzidenzgebiete.

Für die bisherigen Virusvarianten-Gebiete Großbritannien und Irland werden dagegen die Reisebeschränkungen deutlich gelockert. Ganz aufgehoben wird die Quarantäne und die Testpflicht für ein weiteres beliebtes Urlaubsgebiet der Deutschen: Die portugiesische Algarve. Allerdings dürfen die Hotels dort derzeit noch keine Touristen aufnehmen.


06:10 Uhr

Wie die Hamburger Kultur auf die "Notbremse" reagiert

Für die Hamburger Kulturszene ist die Corona-"Notbremse", die seit gestern gilt, ein Schock. Welche Auswege sind in Sicht?

VIDEO: Lockdown: Kultur macht wieder einen Schritt zurück (3 Min)


06:10 Uhr

Schleswig-Holstein: Inzidenzwert steigt auf 59,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gestiegen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt nun bei 59,4 - am Vortag waren es 58,3. Das geht aus den jüngsten Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervor. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen lag bei 305. Die Zahl der Toten stieg um einen auf 1.405. 185 Corona-Patienten wurden im Krankenhaus behandelt, 48 von ihnen intensivmedizinisch und 30 von diesen beatmet.


06:08 Uhr

Corona-Ticker am Sonntag startet

Das Team von NDR.de wünscht einen guten Morgen. Auch am heutigen Sonntag, 21. März halten wir Sie über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

Die bestätigten Corona-Neuinfektionen im Norden vom Sonnabend: 1.419 in Niedersachsen, 336 in Hamburg, 276 in Schleswig-Holstein, 234 in Mecklenburg-Vorpommern und 109 im Land Bremen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

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